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ROHRBACH-BERG. Mit den Grundlagen will der Arbeitskreis für das Bezirkshallenbad anfangen: Unter dem neu bestellten Leiter, Bürgermeister Andreas Lindorfer holt man jetzt Bäderbauer mit ins Boot, um Vorschläge für das Projekt auszuarbeiten. „Dann müssen wir schauen, was wir uns leisten können“, sagt Lindorfer.

Man bleibt am Ball in Sachen Hallenbad. Der Arbeitskreis will jetzt Experten ins Boot holen, um Vorschläge auszuarbeiten. Foto: Wodicka

Wie groß soll der Familienbereich sein? Mit Rutsche oder ohne? Wie viele Bahnen? Ein Sportbecken? Jede Menge Fragen gilt es mit dem Vorentwurf zu beantworten. „Dieser soll zeigen, was wir uns leisten können und auch welcher Abgang zu erwarten ist“, sagt Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorfer, der vor wenigen Tagen zum neuen Leiter des Hallenbad-Arbeitskreises bestellt wurde und damit Bürgermeister-Sprecher Wilfried Kellermann aus Ulrichsberg ablöst. „Die Leute dürfen nicht ein zweites Aquapulco erwarten“, betont Lindorfer, „wir wollen ein halbwegs attraktives Bad, das aber finanzierbar ist und auch niedrige Betriebskosten hat.“ Denn dass das Projekt ein „riesiger finanzieller Klotz“ ist, da ist man sich einig. „Das müssen wir bei den Gemeinden erstmal durchbringen“, zeigt sich Lindorfer skeptisch. Rohrbach-Berg hätte als wahrscheinlichste Standortgemeinde den größten Brocken zu tragen - sowohl beim Bau, als auch beim laufenden Betrieb.

Erst Konzept, dann Standort

Zum Standort selbst sagt der Ortschef: „Es gibt einige Vorschläge, aber noch keine Gespräche mit Grundbesitzern. Dazu muss erst das Konzept und damit die Größe oder der Parkplatzbedarf stehen. Wir müssen auch realistisch sein“, ergänzt er: „Wir haben uns das Bezirkshallenbad für die nächste Legislaturperiode zum Ziel gesetzt - jetzt sind die neuen Gemeinderäte gerade mal vier Monate aktiv.“ Er kann sich einen Baubeginn vor 2019 nicht vorstellen.

Für Haslachs Bürgermeister Dominik Reisinger, der im Sommer 2015 den Arbeitskreis initiiert hat, geht es vorerst um die Standortgemeinde: „Das muss ein Dauerthema sein und in jeder Bürgermeister-Konferenz zur Sprache kommen“, fordert er. Auch wenn für ihn alles zu lange dauert, begrüßt er den neuerlichen Anlauf. „Ich appelliere an alle Bürgermeister, das Projekt zu unterstützen.“


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Gastuser
Gastuser
06.02.2016 11:34

Hallenbad

Rohrbach hat sich jahrelang bei der Müllabfuhrgebühr mit den anderen Gemeinden nicht solidarisch gezeigt und sich die Zuckerl herausgenommen. Warum sollen dann die weiter entfernten Gemeinden jetzt Solidarität zeigen. Damit der große wieder etwas auf Kosten der kleinen bekommt. Zahlen wir dann auch für die Hallenbäder in Passau, Waldkirchen oder Freistadt, die teilweise näher sind als Rohrbach?