Wenig angezeigte Fälle, hohe Aufklärungsquote: Bezirk Rohrbach bleibt sicher
ROHRBACH-BERG. Die Bezirksauswertung der Kriminalstatistik zeigt, dass der Bezirk Rohrbach erneut zu den sichersten in Österreich gehört.

„Schon in den letzten Jahren waren wir punkto Aufklärungsquote immer vorne dabei. Jetzt gab es wieder eine leichte Steigerung auf 67,1 Prozent“, zeigt Kriminalreferent und stellvertretender Bezirkspolizeikommandant Günther Hollin erfreut auf. Der Bezirk Rohrbach liegt damit hinter Schärding (73,5 %) und Braunau (69 %) an dritter Stelle in Oberösterreich. Zum Vergleich: In Oberösterreich liegt die Aufklärungsquote bei 58,8 Prozent, in Österreich bei 50,1 Prozent.
Einbruchserie geklärt
Zur hohen Aufklärung kommt die geringe Anzahl von angezeigten Fällen. „Nur bei den Einbrüchen gab es eine deutliche Steigerung um 15 Fälle. Diese ist auf eine Einbruchserie in Hotel- und Gastronomiebetrieben zurückzuführen“, berichtet der Chefinspektor. „In Zusammenarbeit mit deutschen und tschechischen Ermittlern konnten mehrere Tätergruppen festgenommen werden.“ Gerade bei Einbrüchen ist die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung wichtig. „Dank dieser ausgezeichneten Zusammenarbeit und der hohen Präsenz der Polizei ist der erneute Erfolg gelungen.“
Fokus auf Drogendealer
Ein Plus gab es auch bei den Drogenhändlern. „Unsere Kriminaldienstgruppe ist spezialisiert auf diesem Gebiet und kann konzentriert gegen den Suchtgifthandel im Bezirk Rohrbach vorgehen“, begründet Günther Hollin den Anstieg. Zwölf Drogenhändler, 96 Konsumenten und 28 Drogenlenker wurden angezeigt.


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