Seelisch gesund in Zeiten von Corona

Hits: 421
Petra Hanner Petra Hanner, Tips Redaktion, 23.05.2020 13:05 Uhr

ROHRBACH-BERG. Die seelische und emotionale Gesundheit ist für eine größere Anzahl von Menschen zurzeit gefährdet. Wenn jemand an sich zum Zweifeln und Grübeln neigt, Unsicherheiten und Ängste kennt, so kann es sein, dass diese jetzt verstärkt wahrgenommen werden.

Ausdruck sind unter anderem Schlafstörungen, Gereiztheit, Lustlosigkeit, Frustration, aber auch innere Anspannungen und Aggressivität gehören dazu. Hintergrund ist, dass aufgrund der Corona-Situation manche Lebenssäulen brüchig sind, denn erfahrungsgemäß braucht man ein paar stabile Säulen, auf die die Lebenszufriedenheit baut. In Zeiten von Krisen und Katastrophen werden manche seelischen Grundbedürfnisse überlagert von der Dringlichkeit der Erfüllung der existenziellen Grundbedürfnisse. Aus Erfahrung weiß man, dass mit jemandem zu reden für das Seelenwohl sehr nützlich, manchmal geradezu notwendig sein kann. Das persönliche Gespräch im Vertrauen bewirkt Erleichterung, man gewinnt neue Sichtweisen, es gibt Trost und vor allem schafft es Mut, selber wieder nächste Schritte tun zu können. Man braucht außerdem das Erleben, selber etwas bewirken zu können (Selbstwirksamkeit) und damit dem Gefühl der Ohnmacht immer wieder entkommen zu können. Und schließlich braucht man es, Trost und Mut zugesprochen zu bekommen und dass man sich selbst spüren kann.

Vertrauensvolle Gespräche

Ein vertrauensvoller und wertschätzender Austausch im geschützten Rahmen, wie es etwa die Beratungsstelle beziehungleben.at der Diözese in Rohrbach-Berg ermöglicht, schafft Erleichterung und schärft den Blick für neue Perspektiven. Wenn Menschen mit starken Ängsten leben, wenn sie sich antriebslos und sehr bedrückt fühlen (Hinweis auf depressive Verstimmungen), kann der Weg zum Facharzt eine sinnvolle Unterstützung und Ergänzung zu einem Beratungsgespräch sein. Bevor man verzagt, ist es besser, eine Beratungsstelle oder die Hotline vonbeziehungleben.at zu kontaktieren.

Beziehungleben.at

Tel.: 0732/773676

beziehungleben@dioezese-linz.at

Artikel weiterempfehlen:

Kommentar verfassen



Sicheres Training mit Stapler-Simulator garantiert

NIEDERWALDKIRCHEN. Mit der Frage, wie angehende Staplerfahrer das richtige Gespür für die Maschine bekommen, haben sich Christian Greiner und Klaus Stöttner von der Firma sevensim in Niederwaldkirchen ...

Die Durchhalterinnen - oder beim zweiten Mal: Nein danke

NIEDERWALDKIRCHEN. Bei einer zweiten Corona-Welle steht Judith Deutschbauer-Rabeder, Biobäuerin, Unternehmerin und Mutter von drei schulpflichtigen Kindern, nicht mehr zur Verfügung. Das ...

Reisefreiheit zu den Nachbarländern, aber Covid-19 wird uns noch länger begleiten

BEZIRK ROHRBACH. Auch wenn laufend Lockerungen bekannt gegeben werden und wir so Schritt für Schritt Richtung Normalität kommen, wird uns das Corona-Virus noch länger begleiten. Erst gestern ...

Feuerwehren unterstützen die heimische Gastronomie

AIGEN-SCHLÄGL. Eine der am schwersten betroffenen Branchen der Corona-Krise, die Gastronomie, bekommt Unterstützung durch die Feuerwehren. 

GRZ: stressfrei zum Arbeitsplatz ohne Stau

ST. MARTIN. Die GRZ IT Center GmbH bringt den Arbeitsplatz nach St. Martin im Mühlkreis. Mitarbeiter aus dem Einzugsgebiet haben in Kürze die Möglichkeit, Büroarbeitsplätze im ...

Lebens-Einblicke in Mundart kommen gut an

KLAFFER. Mit ihren Mundart-Gedichten schreibt Silvia Stögmüller ihren Alltag, ihre Erfahrungen, ihr Leben nieder.

Jubiläum im Heilkräutergarten: 40 Jahre geteiltes Kräuterwissen

KLAFFER. 2020 ist für den größten Heilkräutergarten Österreichs ein besonderes Jahr: Schließlich besteht dieser seit 40 Jahren.

Leben und Urlauben in der Kräutergemeinde

KLAFFER. Nach dem Corona-Lockdown zieht in der Kräutergemeinde Klaffer eine neue Normalität ein. Den weithin bekannten Kräuterkirtag wird es heuer allerdings nicht geben.