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Weniger Auspendler: Der Bezirk Rohrbach wird für Arbeitskräfte immer attraktiver

Sebastian Wallner, 15.09.2017 10:46

BEZIRK. „Sarkastisch betrachtet, müssten wir uns eigentlich bei den politisch Verantwortlichen in Linz für ihre Pendlerfeindlichkeit bedanken“, bringt es der Obmann der WKO Rohrbach, Herbert Mairhofer, auf den Punkt. Durch die Verkehrssituation rund um Linz, wird der Bezirk für Arbeitskräfte immer attraktiver.

Die Rohrbacher Wirtschaftskammer gewinnt den Linzer Pendlerschikanen Positives ab. Foto: Weihbold
Die Rohrbacher Wirtschaftskammer gewinnt den Linzer Pendlerschikanen Positives ab. Foto: Weihbold

Die Zahl der Auspendler aus dem Bezirk Rohrbach ist seit 2010 um 549 Personen oder um 5,1 Prozent zurückgegangen. Zugleich ist in diesem Zeitraum die Zahl der Beschäftigten, deren Arbeitsstätte im Bezirk Rohrbach liegt, um 1121 Personen oder um 5,3 Prozent gestiegen, wertet Mairhofer diese Entwicklung als positive „Trendumkehr“.

Großer Zuwachs im Sozialwesen

Den größten Zuwachs verzeichneten das Gewerbe und Handwerk mit 264 (plus 6,3 Prozent), das Gesundheits- und Sozialwesen mit 258 (plus 11,8 Prozent) und der Handel mit 244 (plus 9,1 Prozent) Beschäftigten. Den einzigen Rückgang in diesem Zeitraum gab es im Bereich Erziehung und Unterricht (minus 125 Personen oder minus 8,2 Prozent), was wohl der demographischen Entwicklung geschuldet ist.

Betriebe bauen aus

Diese erfreuliche Tendenz spiegelt für WKO-Obmann Mairhofer die positive Entwicklung der regionalen Wirtschaft wider. Nicht nur die Leitbetriebe der Region expandieren kontinuierlich, auch kleine und mittlere Betriebe wachsen stetig und haben zunehmenden Personalbedarf. Die Arbeitslosenrate ist eine der niedrigsten in Österreich und liegt derzeit (Juli 2017) bei nur 2,6 Prozent. Auch die bereits bekannten Erweiterungspläne von Firmen wie Neuburger, Biohort, Global Hydro oder Smatech ließen laut Mairhofer positiv in die Zukunft blicken.


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