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ULRICHSBERG. Performancemusik mit Barbara Maria Neu unter dem Titel „Stalltänze“ steht am Samstag, 26. Juni, im Jazzatelier auf dem Programm.

Barbara Maria Neu schlüpft in die Rolle von Tatiana Romanova. (Foto: Laura Antonia Ettel)
Barbara Maria Neu schlüpft in die Rolle von Tatiana Romanova. (Foto: Laura Antonia Ettel)

Stalltänze ist eine zeitgenössische Komposition für Klarinette-Solo. In zehn performativ-musikalischen Szenen wird der Alltag einer Bäuerin aus dem Mostviertel künstlerisch beschrieben. Jede Szene stellt einen spezifischen Arbeitsprozess mithilfe eines installativen Bühnenbildes und dazugehörigen musikalischen Sequenzen dar. Die Geräusche und Bewegungen der Arbeit und Umwelt gehören dabei genauso zur Komposition wie mit der Klarinette gespielte Klänge und Melodien. Performative, bildhafte und musikalische Anteile bilden in gegenseitiger Bereicherung eine gemeinsame künstlerische Komposition.

Fiktive Figur

Auf einem Bauernhof im Mostviertel aufgewachsen, dokumentiert Barbara Maria Neu in dem Werk ihre Erfahrung aus dem Alltag der Frauen auf dem Land. Dafür entwickelte sie eine fiktive Figur – die alleine lebende, traditionelle Landwirtin Tatiana Romanova. Im Leben der Tatiana Romanova ist alles Musik.

Samstag, 26. Juni, 19 UhrJazzatelier UlrichsbergKarten: www.jazzatelier.at

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