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ROHRBACH-BERG. Schon länger Geplantes wird Wirklichkeit: Vier Künstler, die sich schon über viele Jahre kennen und schätzen, nutzen ein Wochenende lang leerstehende Räumlichkeiten als temporäre Galerie.

Kunst-Konglomerat: Andel, Wöß, Ruckerbauer, Doppelhammer (v. l.) (Foto: privat)
Kunst-Konglomerat: Andel, Wöß, Ruckerbauer, Doppelhammer (v. l.) (Foto: privat)

Clemens Andel versucht in seiner Malerei, die tote Materie der Ölfarbe auf der Leinwand lebendig werden zu lassen, ihr Geist und Seele zu verleihen. In vielen seiner Arbeiten spielt das narrative Moment eine wesentliche Rolle, auch wenn er der festen Überzeugung ist, dass die eigentliche Qualität eines Bildes ganz woanders begründet liegt. Es werden figurative Arbeiten aus drei Bilderzyklen zu sehen sein, allesamt skurril satirisch und abgründig gehalten.

Gerhard Doppelhammer

Gerhard Doppelhammer kombiniert in seiner farbstarken Malerei Gegenständliches mit Abstraktem. Plastisch ausgeformte Figuren und Landschaftselemente fügen sich mit abstrakten Bildteilen zu einem ausdrucksstarken Ganzen.

Christian Ruckerbauer

Christian Ruckerbauer versucht in seinen Acrylmalereien, Urenergien kraftvoll auszudrücken.

Vibrationen, Verdichtungen, Emotionen, fließende Landschaften, Wellen und Berge türmen sich auf, Kollisionen, Zusammenklänge, Texturen entstehen. Zu sehen sind Berge und Wellen, vibrierende Farbenergien und Übermalungen von Abbildungen aus alten Büchern und Atlanten.

Gerhard Wöß

Gerhard Wöß setzt sich in seinen grafischen Arbeiten mit der Landschaft und mit dem, was Landschaft ist und sein kann, auseinander.

Es sind konkrete Landschaftseindrücke, sehr oft das Mühlviertel, der Böhmerwald, die Wöß reduziert, verdichtet und zu Bildzeichen, Kürzeln, Symbolen künstlerisch weiterentwickelt und bildnerisch umsetzt.

17. und 18. September jeweils von 10 bis 16 Uhr
ehemaliges Geschäftslokal Sinka in Rohrbach-Berg, Bahnhofstraße 24

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