Immaterielles Kulturerbe der Menschheit kommt nach Rohrbach

Petra Hanner Tips Redaktion Petra Hanner, 29.09.2022 06:00 Uhr

ROHRBACH-BERG. 2009 hat die Unesco den Tango Argentino, einen lateinamerikanischen Tanz, zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannt. Nun hat dieser auch den Sprung nach Rohrbach-Berg geschafft.

Um das Jahr 1880 entstand der Tango am Rio de la Plata in Argentinien und in Uruguay, wo er vor allem von Einwanderern und Arbeitern getanzt wurde und ursprünglich sehr verpönt war. 1907 schaffte der Modetanz den Sprung über den Atlantik und hielt in Pariser Salons und Bars Einzug. In Rom, Bayern und Wien war er verboten. Heute ist das freilich anders: „In Wien kann man an jedem Tag der Woche Tango tanzen. Irgendwo gibt es immer eine Milonga, eine Practica oder einen Workshop“, meint Christian Brunnmair. Und auch seine Frau Isabella Maria Kern ist begeistert: „Vor elf Jahren habe ich mit meinem Mann Christian das erste Mal einen Tango-Workshop besucht. Das war im Burgenland, mit den österreichischen Staatsmeistern Margarete und Peter Urbanek. Es war reine Neugierde, aber seither lässt uns das Tangofieber nicht mehr los.“

Tanz der Varianten

Die „Figuren“ des Tango Argentino sind verschiedene Schrittelemente, Drehungen und Stopps, die in beliebiger Weise kombiniert werden. „Hier gibt es keine falschen Schritte. Der Herr tanzt nur Varianten. Es gibt gute, schlechte und unmögliche Varianten. Letztere sollte man vermeiden“, lacht Brunnmair.

Neues Angebot

Mittlerweile gibt es auch in Linz eine vielfältige Tangoszene, aber Isabella und Christian wollen die Faszination „Tango Argentino“ mit seinen Ochos, Ganchos, Voleos und so weiter auch in die Bezirkshauptstadt Rohrbach-Berg bringen. Im Tanzsportclub Rohrbach wird der Tanz erstmals im Bezirk nun auch für ein breites Publikum angeboten. Wer neugierig geworden ist, kann sich gerne unter Tel. 0660/8413757 oder auf der Homepage des Tanzsportclubs Rohrbach (www.tanzsportclub.at) informieren.

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