Ein Mord im Mühlviertel füllte die Gaststube beim Haudum
HELFENBERG/ST. JOHANN. Gerammelt voll, wie in der Dorfdisco bei einer Ü30-Party, war die Gaststube beim Haudum, als Jungautor Christian Hartl dort bei einem launigen Abend sein Erstlingswerk vorstellte.

Von solchen Ü30-Partys erzählt Hartl ebenso, wie vom scheinbar idyllischen Leben auf dem Land (konkret im kleinen Kleinschlag im Oberen Mühlviertel) und von den Leuten, die hier leben und oftmals vom rauen Klima gegerbt sind. Was etwa ein Polizeibezirksinspektor nach Feierabend macht, warum ein Bauer jenseits der Midlife-Crisis noch immer Single ist, mit welchen Problemen sich so ein Landbürgermeister herumschlagen muss und vor allem warum da ein toter Altbauer im Hinterleitner“schen Misthaufen liegt – auf all das hat „Mord im Mühlviertel“ eine Antwort.
Alle Hände voll zu tun
Nicht nur Inspektor Grinninger – für den Autor die wichtigste Rolle in seinem Roman – hat alle Hände voll zu tun, um den mysteriösen Fall zu klären. Auch für Hartl, der fünf Jahre als Redakteur bei den Tips Rohrbach geschrieben hat, war sein erster Leseabend eine durchaus anstrengende Angelegenheit: Galt es doch, aus seinem satirischen Mühlviertler Krimi zu lesen, dazwischen zur Gitarre zu greifen und mit seiner Band „The Blood Spencer Experience“ echten Rock“n“Roll zu spielen und zum Abschluss auch noch Bücher zu signieren. Diese gingen weg wie die warmen Semmeln, sodass die 700 Stück Auflage wohl bald vergriffen sein wird.
Nach der Präsentation im Gasthof Haudum in Helfenberg wird im Herbst eine weitere in der Heimatgemeinde des Autoren, in St. Johann, folgen.
Der Krimi „Mord im Mühlviertel“ ist im Verlag federfrei als Taschenbuch mit 200 Seiten erschienen und um 12,90 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-903092-77-8)


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