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ST. OSWALD. Schon seit zehn Jahren hat Wolfgang Neulinger einen Strohkorb unterm Hausdach hängen. Bislang haben diesen vor allem Vögel zum Nisten genutzt, heuer allerdings haben sich hier Hornissen heimisch gemacht und den Korb ausgiebig erweitert.

"Hornissennester bitte nicht zerstören", appelliert Wolfgang Neulinger. Foto: privat
  1 / 2   "Hornissennester bitte nicht zerstören", appelliert Wolfgang Neulinger. Foto: privat

„Ich bin jeden Tag hingegangen und hab mir den Bau angeschaut – und nie hat mich eine Hornisse angegriffen oder gestochen“, zeigt der Tierfreund aus St. Oswald auf. Vor Hornissen müsse man sich nicht fürchten, ergänzt er: „Sie sind sehr friedliche und extrem nützliche Tiere.“

Wegen der beginnenden Kälte sind mittlerweile nur mehr einige überlebende Hornissen übrig, auch die Königen wird bald das Nest verlassen und sich ein Winterquartier suchen. Das große Hornissennest hat somit ausgedient und kommt in ein privates Museum einer Bekannten von Neulinger.


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