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HOFKIRCHEN. Mehr als 200 Freiwillige haben in den vergangenen zwölf Jahren ihren Beitrag zum Erhalt der Burgruine Falkenstein geleistet. Auch heuer gehen die Arbeiten weiter, die Auftaktveranstaltung dazu findet am Samstag am Gemeindeamt Hofkirchen statt.

Die Burgruine Falkenstein hat große Bedeutung für die Region. (Foto: Marktgemeinde Hofkirchen)
Die Burgruine Falkenstein hat große Bedeutung für die Region. (Foto: Marktgemeinde Hofkirchen)

Der Hofkirchner Erhaltungsverein für die Burgruine Falkenstein lädt alle Interessierten, Neugierigen, ehemaligen und künftigen Helfenden ein, an diesem Abend mehr über die im Vorjahr gesetzten und heuer geplanten Maßnahmen zu erfahren. Außerdem werden Jahrhunderte alte Schaustücke gezeigt, die in den vergangenen zwölf Jahren zu Tage kamen. „Die breite Palette der Fundstücke reicht von kleinsten Pfeilspitzen bis zu erschreckend großen steinernen Geschoßkugeln“, berichtet Hofkirchens Bürgermeister Martin Raab.

Viele helfende Hände

Der Erhaltungsverein wird aktuell vom Linzer Unternehmer Peter Kainerstorfer als Obmann geführt. Baumeister Rosenberger aus Altenhof und der geprüfte Heimatforscher Gunnar Hiptmair stehen ihm zur Seite. Das insgesamt zehnköpfige Team arbeitet regelmäßig bei den Erhaltungsmaßnahmen mit und scheut dabei weder Wetterkapriolen noch technische Herausforderungen. Insgesamt haben sich in den vergangenen zwölf Jahren mehr als 200 Engagierte an den Arbeiten beteiligt.

Raab weiß um die Bedeutung der Burg: „Mehrere Generationen junger Menschen aus der Region haben im Burgareal regelmäßig viel Freizeit verbracht, dort übernachtet und tolle Abenteuer erlebt. Die Burgruine Falkenstein ist ein letzter großer Zeuge und sogar die Wurzel der Besiedlungsgeschichte des Bezirkes Rohrbach und des angrenzenden bayerischen und tschechischen Gebietes. Viele Märkte und Orte des Bezirkes Rohrbach sowie insbesondere das Stift Schlägl wurden von Falkenstein aus gegründet.“

Samstag, 2. März, 19 Uhr

Gemeindeamt Hofkirchen


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