Wer erinnert sich an die verschwundene Frindorf-Mühle am Froschbach?
ROHRBACH-BERG. Eine Mühle, die heute nur noch als Steinhaufen existiert, gibt Rätsel auf. Seit Jahren ist die Rohrbach-Bergerin Margit Schütz-Eibl auf der Suche nach ihrer Geschichte – bisher nahezu ohne Erfolg. Deshalb hofft sie jetzt, über diesen Artikel Zeitzeugen zu finden.

Entlang des Froschbachs bei Frindorf stand einst eine Mühle, die heute fast vollständig aus dem Ortsbild und scheinbar auch aus dem Gedächtnis der Menschen verschwunden ist. Überliefert sind die Namen „Frindorf-Mühle“ oder auch „Wippling-Mühle“. „Gebaut wurde sie vermutlich von einigen Bauern aus den umliegenden Dörfern. Im Grundbuch findet sich im Jahr 1925 für das rund 33 Quadratmeter große Grundstück, auf dem heute noch der Steinhaufen liegt, ein Hinweis auf eine Bautätigkeit. Da wird es sich vermutlich um die Mühle gehandelt haben“, sagt Margit Schütz-Eibl. Sie hat außerdem ein Foto, vermutlich aus den 1930er-Jahren, das die Mühle zeigt. „Anscheinend wurde dort weißes Mehl gemahlen“, erzählt die Rohrbach-Bergerin, die auch Ahnenforschung betreibt. In den 1960er-Jahren dürfte die Mühle bereits dem Verfall preisgegeben worden sein.
Recht viel mehr konnte sie bei ihrer Spurensuche bei regionalen Historikern, auf den Gemeindeämtern und in Archiven aber nicht herausfinden. „Mich verwundert, dass überhaupt keine schriftlichen Unterlagen mehr auffindbar sind und ein Gebäude so schnell verschwinden kann. Innerhalb von nicht einmal 100 Jahren ist die Mühle in Vergessenheit geraten“, sagt Schütz-Eibl.
Vergessene Regionalgeschichte
Nun hofft die Rohrbach-Bergerin auf Hinweise aus der Bevölkerung. Vielleicht gibt es noch jemanden, der sich an die Mühle erinnert, einen Namen kennt oder alte Fotos, Dokumente oder Erzählungen aus der Familie besitzt. Alles könnte der Historikerin helfen, dieses Stück vergessene Regionalgeschichte wieder sichtbar zu machen.








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