Drohnenvideo von der Großen Mühl zeigt, wie Renaturierung gelingt
BEZIRK ROHRBACH. Der Fischereirevier Rohrbach gibt der Großen Mühl ihr Flussbett zurück. Ein Drohnenvideo zeigt neun Stationen des Gewässers, an denen die Renaturierung gelungen ist.

Mit dem Video und den Bildern der renaturierten Stationen von Klaffer bis zur Burg Pürnstein will das Fischereirevier Rohrbach gerade nach einem Sommer, der die Gewässer im Mühlviertel an ihre Grenzen gebracht hat, Mut machen. Wo der Fluss früher glatt und gleichförmig war, liegen heute Lebenssteine im Flussbett. Sie brechen die Strömung, dahinter entstehen Kolke, Kiesbänke und Unterstände für Bachforelle, Äsche und Koppe. In Klaffer und Haslach wurden zusätzlich Ausstände geschaffen, ruhige an den Fluss angebundene Seitenbereiche, in die sich Fische zum Laichen zurückziehen.
Fluss braucht Struktur
„Über Renaturierung wird viel geredet, in Programmen, Plänen und Stellungnahmen. An der Großen Mühl wurde sie gemacht”, freut sich Obmann Thomas Koller. „Nach diesem Sommer glaubt man sonst bald, in unseren Gewässern ist kein Fisch mehr. Das stimmt nicht. Aber der Fluss braucht Struktur, damit er Trockenheit und Hitze übersteht.”
Geplant wurden die Maßnahmen gemeinsam vom Gewässerbezirk Grieskirchen und dem Fischereirevier Rohrbach, beantragt von den Gemeinden entlang der Großen Mühl und 2024 wasserrechtlich bewilligt. Gefördert wurde das Projekt von Bund (abgewickelt über die Kommunalkredit Public Consulting) und Land Oberösterreich, zusätzlich unterstützte der oö. Landesfischereiverband.








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