Dietmar Wengler: Sein Leben voller Tatkraft hinterlässt Spuren
ST. MARTIN/MKR. Hilfsbereit, fürsorglich und immer da, wenn er gebraucht wurde: Dietmar Wengler ist am 1. November im Alter von 71 Jahren verstorben. Der engagierte St. Martiner hinterlässt eine Lücke nicht nur in seiner Familie, sondern auch bei den Menschen in Sri Lanka.

Vor rund 40 Jahren sind Margit und Dietmar Wengler das erste Mal nach Sri Lanka gereist und haben sich sofort in die Schönheit der Insel und die Herzlichkeit der Menschen verliebt. Als dann im Dezember 2004 der verheerende Tsunami das Land verwüstete, zögerten die St. Martiner nicht und haben schnell und unbürokratisch direkt vor Ort geholfen. Daraus entstand das Hilfsprojekt Sri Lanka, das seit mittlerweile mehr als 20 Jahren besteht.
Als gelernter Konditor, Bäckermeister und Fliesenleger war es für Dietmar Wengler eine Selbstverständlichkeit, für dieses Projekt tatkräftig anzupacken: beim Bauen der Häuser für die ärmsten Familien, wofür er vor allem unzählige Fliesen verlegt hat; beim Mehlspeisen und Kekse backen, um Spendengeld zu lukrieren. Mit Fleiß, Ausdauer und großer Sorgfalt schuf er vieles, das bis heute an ihn erinnert. Sein Lebensmotto „Geht net, gibt’s net“ begleitete ihn durch seinen Alltag.
Eine regelmäßige Auszeit nahmen sich er und Margit in Italien, wo die Arbeit auch einmal liegenbleiben durfte.
Folgenschwere Schlaganfälle
Anfang Dezember 2022 veränderten zwei Schlaganfälle das Leben des zweifachen Vaters und dreifaches Opas grundlegend. Nach einem langen Krankenhausaufenthalt durfte Dietmar nach Hause zurückkehren, wo ihn Margit unermüdlich und liebevoll pflegte. So konnte er bis zuletzt Zuhause bleiben - in jenem Haus, das er einst mit seinen eigenen Händen erbaut hatte.
„Lieber Dietmar, du hinterlässt vieles, das man sehen und berühren kann. Dinge, die du gebaut, gestaltet und mit großer Sorgfalt fertiggestellt hast. Und du hinterlässt Erinnerungen, die uns im Alltag begegnen werden“, verabschiedet sich Familie Wengler von ihrem Ehemann, Papa und Opa.








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