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ULRICHSBERG. In Sachen Wasserabfüllanlage in Salnau ist jetzt der nächste Schritt erfolgt.

Ob und wieviel Wasser abgepumpt werden darf, wird von den Behörden überprüft. Foto: Wodicka
Ob und wieviel Wasser abgepumpt werden darf, wird von den Behörden überprüft. Foto: Wodicka

Am Montag trafen sich Antragsteller und Kritiker gemeinsam mit Sachverständigen zur Wasserrechtsverhandlung, die Klarheit bringen soll, ob und wieviel Wasser aus einem Tiefenbohrbrunnen abgeschöpft werden darf. „Befürchtete Demonstrationen sind ausgeblieben, die Stimmung ist an und für sich sehr sachlich“, beschreibt Grundbesitzer Adolf Bauer, der gemeinsam mit dem Kirchdorfer Unternehmer Johannes Pfaffenhuemer das Projekt vorantreibt. „Tatsache ist, dass Wasser aus dem Quellgebiet, das nicht gebraucht und verwendet wird, davonrinnt“, macht Bauer deutlich.

Ausverkauf befürchtet

Dennoch befürchtet die ARGE Böhmerwaldwasser den Ausverkauf des wertvolles Guts. „Hochwertiges Tiefenwasser und Wasserreserven für die Zukunft sollen für den internationalen Export abgepumpt werden. Die Bevölkerung fürchtet um ihre Quellen und das Wasser für die Zukunft“, heißt es in einem Schreiben der ARGE, die mehr als 6.000 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt hat. Die Verhandlung sei ihrer Meinung nach von erheblichem Ungleichgewicht gekennzeichnet gewesen: „Die Betreiberseite hat den Großteil der Redezeit für sich genutzt. Und da gab es einige Meldungen, die einen sehr nachdenklich stimmen“, meint einer der Anwesenden. Die Arge vermisst vor allem Antworten auf relevante offene Fragen.

Ihre Bedenken und Einsprüche wurden auf jeden Fall aufgenommen. Das Ganze wird jetzt von Sachverständigen überprüft und ausgewertet, in wenigen Wochen soll der Bescheid vorliegen.


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