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HOFKIRCHEN/NIEDERRANNA. Um die ambitionierten mittelfristigen Wachstumsziele erreichen zu können, investiert der Spezialist für Wasserkrafttechnologie Global Hydro mit Sitz in Niederranna in den Aufbau von zusätzlichem Know-How und in den Bereich Digitalisierung.

Die Produktion bei Global Hydro in Niederranna ist bis ins nächste Jahr voll ausgelastet. Foto: Global Hydro

„Wir haben uns in den vergangenen Jahren im Bereich der Kleinwasserkrafttechnologie am internationalen Markt einen sehr guten Ruf erarbeitet. Dies hat zur Folge, dass wir mit immer größeren Projekten beauftragt werden. Dies erfordert aber, dass wir zusätzliches Know-How im Unternehmen aufbauen müssen“, erklärt Geschäftsführer Richard Frizberg. So stellen zum Beispiel Modellversuche für die Verbesserung des Wirkungsgrades und der Lebensdauer der Turbinen gerade bei größeren Anlagen einen wichtigen Faktor für eine optimale Projektierung dar. „Und hier müssen wir sowohl in Forschung und Entwicklung als auch in neue Mitarbeiter, die das dafür nötige wissenschaftliche Know-How mitbringen, investieren“, ergänzt Frizberg.

Zweiter wesentlicher Treiber für den Wandel im Unternehmen ist die Digitalisierung. Hier investieren die Verantwortlichen bei Global Hydro konsequent in die Weiterentwicklung von hauseigenen Steuerungssystemen für die Anlagen.

Erfolgsfaktor Internationalisierung

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen für die globale Zusammenarbeit im vergangenen Jahr erwies sich die Internationalisierung des Unternehmens mit zahlreichen eigenen Standorten in verschiedenen Märkten auch in der Corona-Zeit als Erfolgsfaktor für Global Hydro. „Aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungen in den Regionen waren wir gut in der Lage, Rückgänge auf einzelnen Märkten zu kompensieren“, betont Frizberg. Für den Geschäftsführer ist die starke internationale Ausrichtung des Unternehmens wichtigster Faktor für die Stärkung der Unternehmenszentrale in Österreich. Frizberg: „Niederranna wird immer das Herz von Global Hydro bleiben, auch wenn wir weitere internationale Tochterunternehmen eröffnen werden.“

1,5 Millionen Euro für Produktion in Niederranna

Am Mühlviertler Standort selbst werden heuer Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro getätigt. Die Mittel fließen unter anderem in die Weiterentwicklung der Fertigungstechnologien in der Produktion. „Da die Kleinwasserkraft beim Erreichen der anvisierten Klima- und Umweltziele eine wichtige Rolle spielt, rechnen wir mit einer starken Nachfrage“, sagt Frizberg und weist auf die schon jetzt vollen Auftragsbücher hin: Die Produktion bei Global Hydro mit seinen 210 Mitarbeitern ist bis ins nächste Jahr voll ausgelastet.


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