Mikro-ÖV: Regional-Mobil startet im Herbst

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Die Projektpartner sorgen für öffentlichen Verkehr in individuellster Form. (Foto: WKO Rohrbach)
Die Projektpartner sorgen für öffentlichen Verkehr in individuellster Form. (Foto: WKO Rohrbach)
Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 19.07.2021 04:11 Uhr

BEZIRK. Fünf Gemeinden, Wirtschaftskammer und die Klima- und Energiemodellregion Donau-Böhmerwald starten ein Pilotprojekt, um die Mobilität in der Region zu verbessern.

Mikro-ÖV heißt die Lösung für die Mobilität in der ländlichen Region. Denn der Bezirk Rohrbach zählt zu jenen Regionen in Österreich, die die schlechtesten öffentlichen Verkehrsverbindungen aufweisen. Lange Taktungen bei Bus und Bahn und die hohe Anzahl an relativ kleinen Gemeinden zwingen viele, das Privatauto zu nutzen. „Bei Mikro-ÖV handelt es sich um öffentlichen Verkehr im kleinen, auf die regionalen Anforderungen zugeschnittenen Rahmen“, erklärt Andreas Höllinger, Wirtschaftskammer-Obmann und Initiator des Projekts. „Wir wollen damit auch abseits von Ballungsräumen neue Mobilitätsmöglichkeiten schaffen.“

Fünf Gemeinden machen den Anfang

Nach umfassender Planung fällt im Herbst der Startschuss zum Pilot-Projekt mit den fünf Gemeinden Pfarrkirchen, Putzleinsdorf, Niederkappel, Hofkirchen und Lembach. Dort soll jetzt entsprechend Bewusstseinsbildung gemacht werden. Als Mobilitätspartner ist das Transportunternehmen Heinzl Reisen mit an Bord. Finanziert wird die Initiative im ersten Jahr von der WKO Rohrbach und der Klima- und Energie-Modellregion Donau-Böhmerwald.

Einfaches Buchungssystem

Strategischer Partner ist Postbus Shuttle, das mit einer ausgereiften Software-Lösung dieses Angebot überhaupt erst ermöglicht. Das Buchungssystem funktioniert über eine App, ganz ohne Fahrplan und fixe Abfahrtszeiten, aber mit einem Netz an Haltepunkten in den Gemeinden. „Die Initiative soll es mehr Menschen ermöglichen, auch in der ländlichen Region ohne eigenes Fahrzeug mobil zu sein“, sieht Johannes Großruck von der KEM in dem Projekt auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Nach einer erfolgreichen Testphase soll das Mobilitätsangebot verlängert und auf weitere Gemeinden ausgeweitet werden.

Abstimmen und gewinnen

Für das Projekt, das bislang nur einen Arbeitstitel hat, wird noch ein Name gesucht. Über diesen kann man auf www.regional-mobil.at abstimmen. Zur Auswahl stehen einige Namen, auch eigene Vorschläge können eingebracht werden. Unter allen, die bis zum 30. Juli ihre Stimme abgeben, werden drei Gastro-Gutscheine im Wert von jeweils 100 Euro verlost.

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