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Arbeiterkammer Rohrbach verhalf Werbespot-Komparsen zur versprochenen Gage

Petra Hanner, 29.08.2024 18:45

ROHRBACH-BERG. Weil sie ihre Gage als Komparsen für einen Werbespot von einer international tätigen Bank nicht erhalten hatten, wandten sich zwei Rohrbacher an die Arbeiterkammer. Ihnen konnte geholfen werden.

AK-Bezirksstelle in Rohrbach (Foto: AK OÖ / Wolfgang Spitzbart .)

Die Frau (24) und der Mann (23) waren als Komparsen für einen Werbespot einer international tätigen Bank engagiert worden. Die Dreharbeiten im Stadion auf der Linzer Gugl dauerten einen ganzen Tag. Als Gage waren 80 Euro pro Person vereinbart worden. Bekommen haben die beiden das Geld jedoch nicht. Die Produktionsfirma behauptete sogar, dass die zwei Betroffenen die vereinbarte Dienstleistung nicht erbracht hätten.

Rasch zum Recht

Enttäuscht wandten sich die Frau und der Mann an die AK Rohrbach. Und siehe da: Nur wenige Tage nach Intervention der Arbeiterkammer war das Geld auf den Konten der beiden AK-Mitglieder überwiesen. „Dieser Fall zeigt wieder einmal, dass man durch das Einschreiten der AK rasch zu seinem Recht kommt. Die Höhe der Geldbeträge spielt keine Rolle und 80 Euro sind für junge Menschen viel Geld. Bei Unklarheiten in Bezug auf das Arbeits- oder Lehrverhältnis sowie bei Ferialjobs und Pflichtpraktika kann man sich jederzeit an uns wenden“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.


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