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HOFKIRCHEN. In seinem Leserbrief schlägt August Moser vor, den Vorschlag der ÖBB aufzugreifen. Eine Verlängerung der Straßenbahn bis Rottenegg im Viertelstundentakt, die restliche Strecke mit Bussen abdecken - das wäre für den Hofkirchner eine sinnvolle, effiziente Lösung.

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Die Ankündigung der ÖBB, die Fahrgastzahlen der sogenannten Nebenbahnen und somit deren Auslastung zu überprüfen, schlägt politisch hohe Wellen. Ich habe den Eindruck, dass die verantwortlichen Politiker mit dieser Problemstellung überfordert sind und sich ihrer Verantwortung nicht bewusst sind. Hätten sie sich rechtzeitig Gedanken über die Auslastung der Mühlkreisbahn gemacht, hätten sie festgestellt, dass 90 Prozent der Fahrgäste auf den 13 km zwischen Urfahr und Rottenegg fahren und die restlichen 45 km der Strecke nur geringfügig genützt wird, weil dieser Teil der Bahntrasse abseits von Wohngebieten liegt und somit mit Bussen weitaus besser bedient werden kann.

Eine sinnvolle und effiziente Lösung kann aus meiner Sicht nur sein: Verlängerung der Straßenbahn von Urfahr bis mindestens Rottenegg im Viertelstundentakt, damit könnten sich die Fahrgastzahlen verdoppeln. Auf der restlichen Strecke bis Aigen-Schlägl könnten Regionalbusse (wie von der ÖBB vorgeschlagen) die Pendler oberhalb von Rottenegg wohnungsnah weiterbefördern bzw. abholen. Mit einer Lösung, bei der nur mehr Pendlerbusse durch Linz bis ca. 9 Uhr und ab Linz ca. 15 Uhr fahren, und alle anderen nur bis Rottenegg, würde neben vielen unnützen Kilometern auch eine deutliche Entlastung der Stadt Linz erreicht.

In Zeiten, wo überall gespart werden muss, wäre es höchst an der Zeit, den Vorschlag der ÖBB aufzugreifen, eine Kosten-Nutzen-Rechnung anzustellen und somit Steuergeld für die notgeplagten Gemeinden des Oberen Mühlviertels freizumachen.

Verfasser: August Moser, Hofkirchen

Mehr zum Thema: https://www.tips.at/nachrichten/rohrbach/wirtschaft-politik/684717-busse-statt-muehlkreisbahn-sind-fuer-die-region-keine-option


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