Ein Feiertag für die Energiewende: St. Martin nimmt zwei Parkplatz-PV-Anlagen in Betrieb
ST. MARTIN/MKR. Auf den beiden Pendlerparkplätzen in Allersdorf und Stapfenedt hat die Marktgemeinde St. Martin zwei Parkplatz-Photovoltaikanlagen offiziell in Betrieb genommen. Diese leisten einen wertvollen Beitrag zur Energieversorgung der Gemeinde.

Die Überdachungen bieten auf insgesamt 82 Stellplätzen Schutz vor Sonne, Regen, Hagel oder Schnee und produzieren jährlich rund 300.000 Kilowattstunden Strom. „Die Anlagen machen also nicht nur für die Pendler, sondern vor allem für unsere Umwelt Sinn“, freut sich Bürgermeister Manfred Lanzersdorfer. Er ergänzte bei der Eröffnungsfeier: „Was wir hier produzieren, wollen wir auch direkt in unseren Gemeindeeinrichtungen und den umliegenden Betrieben verbrauchen. Wir speisen nichts ins Netz ein, sondern setzen konsequent auf Eigenverbrauch. Damit sind wir bilanziell energieautark.“
Umgesetzt wurden die Parkplatz-PV-Anlagen von der Firma Sunport, mit Unterstützung der Bauhof-Mitarbeiter.
St. Martin ist Vorreiter
Möglich wurde die Realisierung durch Fördergeld von Bund und Land OÖ. Wirtschafts- und Energielandesrat Markus Achleitner lobte die Marktgemeinde St. Martin an diesem „Feiertag für die Energiewende“ als Musterbeispiel in diesem Bereich. Generell sei Oberösterreich gut aufgestellt: „2018 gab es landesweit 14.000 Photovoltaik-Anlagen. Heute sind es mehr als 150.000. Und diese liefern so viel Strom wie zwei Donaukraftwerke.“ Insgesamt liegt der Anteil an Strom aus erneuerbaren Quellen im Land bei 91 Prozent. Jetzt lege man den Fokus verstärkt auf Speicher, die deshalb im Privatbereich gefördert werden, sagte Achleitner.








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