Aktion Glücksstern: Ein Lift erleichtert Hannahs Eltern den Alltag
ROITHAM. Wer die kleine Hannah sieht, ist von ihrem fröhlichen Lachen hingerissen. Doch das fünfjährige Mädchen braucht viel mehr Unterstützung als andere Kinder. Die junge Roithamerin wurde mit dem seltenen Angelman-Syndrom geboren. Ein Lift erleichtert ihren Eltern die Pflege - droht aber das Budget der jungen Familie zu sprengen.

In ganz Österreich leben 45 Menschen mit dieser Diagnose Angelman-Syndrom. „Die Dunkelziffer ist aber sicher höher“, erklärt Christoph Oberhummer, der Vater von Hannah und ihrer sieben Jahre alten Schwester Miriam. Auch bei Hannah vermuteten die Ärzte Epilepsie, ehe ein Gentest an der damals Zweieinhalbjährigen Klarheit brachte. Das Mädchen, das so gern lacht, kann weder gehen noch sprechen. „Angelman-Kinder erreichen höchstens den Entwicklungsstand eines Sechsjährigen. Hannah hat die schwerste Form der Krankheit. Wir wissen nicht, wie weit sie sich entwickeln kann“, erklärt ihre Mutter Manuela. Zum Krankheitsbild gehören neben Entwirklungsverzögerungen, Wahrnehmungsstörungen und Epilepsie auch starke Schlafprobleme, mit denen Hannah ihre Mutter oft auch nachts auf den Beinen hält. Weil das Mädchen rund um die Uhr Betreuung braucht, arbeiten ihre Eltern in Gegenschichten. „Seit zwei Jahren besucht Hannah eine Integrationsgruppe im Kindergarten, dort fühlt sie sich sehr wohl“, erzählt ihre Mutter. Im kommenden Jahr soll Hannah an der Gmundner Nikolaus-Lenau-Schule eingeschult werden.
Eine große Herausforderung für die engagierten Eltern ist mitlterweile der Transport ihrer Tochter im Haus geworden: Altersentsprechend ist Hannah bereits 17 Kilo schwer. Für die Eltern wurde es immer anstrengender, sie täglich mehrmals die zwei Stockwerke in die Schlafräume zu tragen. Ein behindertengerechter Lift war daher dringend notwendig, ebenso wie Umbauten, die das Haus mit dem Rollstuhl befahrbar machen. Die Kosten dafür schnellten unerwartet von 60.000 auf 70.000 Euro hinauf. Eine große finanzielle Belastung für die junge Familie, denn ein großer Teil der Kosten - 48.000 Euro - konnte nicht durch Förderungen und andere Unterstützungen gedeckt werden. Zudem benötigt Hannah immer wieder auch andere Heilbehelfe wie etwa Spezialschuhe, durch die ebenfalls regelmäßige Kosten anfallen
Tips-Leser können helfen
Wir bitten daher Sie, liebe Leser, im Rahmen der heurigen Tips-Glückssternaktion Hannah und ihrer Familie bei der Bewältigung der finanziellen Last zu helfen und die Eltern in ihrem Engagement zu unterstützen. Am einfachsten geht dies durch eine kleine oder größere Spende an das Konto „Hannah Oberhummer“. Ein Hinweis: Jeder Großspender (ab einer Spendensumme von 500 Euro) wird - quasi als kleines Dankeschön für seine Großzügigkeit - auf Wunsch mit Foto in der Zeitung veröffentlicht (Schicken Sie in diesem Fall bitte im Vorfeld ein Mail an d.toth@tips.at).
Dafür, dass wirklich jeder Spenden-Cent bei Familie Oberhummer landet, sorgt die Oberbank Gmunden, die für die Glücksstern-Aktion ein kostenloses Konto zur Verfügung stellt und auf Kontoführungsgebühren verzichtet.
Spendenkonto: Hannah OberhummerBank: Oberbank GmundenIBAN: AT811500000171228679BIC: OBKLAT2L


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