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Ohne Kennzeichnung und Sicherheitsvorkehrungen: 100 Tonnen Gefahrengut standen tagelang in Suben rum

Online Redaktion, 20.04.2024 07:02

SUBEN. Vom 5. bis 19. April standen auf einem Parkplatz in Suben über 100 Tonnen Gefahrgut (Gase) aufgeteilt auf fünf Sattelanhänger, ohne dass diese gefährliche Ladung von außen erkennbar war.

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Von zwei Türken wurden am 5. April mit zwei Sattelkraftfahrzeugen mit türkischer Zulassung fünf Sattelanhänger mit türkischer Zulassung von der „Rollenden Landstraße“ in Wels abgeholt und zum Parkplatz des Grenzüberganges Suben überstellt. Auf jeden der fünf Sattelanhänger befanden sich über 20 Tonnen Gefahrgut der Klasse 2 (Gase). Diese Gefahrguttransporte waren weder während der Fahrten von Wels nach Suben, noch am Parkplatz Suben als solche zu erkennen. An keinem der Transporte war weder eine entsprechende Kennzeichnung angebracht, noch wurden entsprechende Begleitpapiere mitgeführt. Die erforderliche notwendige Schutzausrüstung war außerdem äußerst mangelhaft. Am Freitagnachmittag wurden die fünf Sattelanhänger mit den zwei Zugfahrzeugen von der Gefahrgutstreife der Autobahnpolizeiinspektion Ried am Parkplatz Suben bemerkt. Weitere Erhebungen ergaben, dass diesen fünf Sattelanhängern zuvor die Einreise nach Deutschland untersagt wurde, da es sich bei diesen Gasen um verbotene Kältemittel in Deutschland handeln würde. Beladeort der Sattelanhänger war in der Türkei. Der Entladeort wäre in Deutschland gewesen. Somit befanden sich vom 5. bis 19. April 2024 über 100 Tonnen Gefahrgut (Gase) am Parkplatz Suben abgestellt in fünf Sattelanhänger, ohne dass diese gefährliche Ladung von außen erkennbar war.


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