Mini-Klimagipfel im Schärdinger Gymnasium
SCHÄRDING. Schüler des Gymnasiums Schärding formulierten anlässlich des Klimagipfels in Madrid ihre Forderungen an die Politik.

Die spanische Hauptstadt Madrid war der Austragungsport der 25. UNO-Klimakonferenz, in deren Rahmenprogramm auch ein Jugendklimagipfel über die Bühne ging. Die daran teilnehmende oberösterreichische Schülerdelegation wollte ihrem Auftritt mehr Nachdruck verleihen und die Forderungen und Wünsche möglichst vieler heimischer Jugendlicher mit nach Madrid nehmen. Diese Chance nutzte die engagierte Schülervertretung des Gymnasiums Schärding unter der Führung der Schulsprecherin Hannah Schöberl und organisierte in der Schule einen Mini-Klimagipfel. „Wenn ich Bundeskanzler wäre…“ - so lautete die Grundüberlegung.
Visionen für eine bessere Zukunft
Mahr als 20 Schüler aller Altersstufen zeigten großen Einsatz und arbeiteten statt des normalen Unterrichts an ihren Visionen für eine bessere (Klima-)Zukunft. Ihre Forderungen, die neben den Klassikern CO2-Steuer, Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Förderung ökologisch verträglicher Lebensmittelproduktion unter anderem auch die Punkte „Klimaunterricht“, „Nachhaltige Geldanlage“ und den Aufbau eines flächendeckenden Pfandflaschensystems enthalten, wollten sie auch auf kreative Art unter die Leute bringen.
Humorvolles Kurzvideo
Die dabei entstandene Idee eines humorvollen Kurzvideos wird gerade in die Tat umgesetzt. „Es hilft nichts, immer nur Horrorszenarien zu erzählen“, so Professor Johannes Hörmann, der die Arbeit der Schüler begleitete. „Vielmehr müssen wir den Menschen klarmachen, wie viel Lebensqualität wir durch den Umstieg auf einen nachhaltigen Lebensstil gewinnen können“, meint Hörmann.


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