Reisewarnung: der „Super-Gau“ für Schärdings Gastronomen
BEZIRK. Die von der deutschen Regierung ausgesprochene Reisewarnung für Österreich trifft vor allem die Gastronomen der Stadt Schärding.

Vor einer Woche mahnte Schärdings Wirtesprecher Stefan Schneebauer davor, dass die deutsche Regierung eine Reisewarnung für Österreich aussprechen könnte. „Das wäre der Super-Gau“, so Schneebauer. Nur wenige Tage später wurde seine Befürchtung wahr.
Reisewarnung als Super-Gau
„Dass wir nun auf der roten Liste der Deutschen stehen, ist für mich der Super-Gau. Jetzt kommen die wenigen deutschen Gäste auch nicht mehr“, sagt der Wirtesprecher, der hofft, dass die Reisewarnung ehestmöglich wieder abgeschafft wird. Spätestens bis Silvester. Denn so könnten die Gäste aus dem Nachbarland ihre bereits getätigten Reservierungen für den Jahreswechsel in Anspruch nehmen. „Es trifft ja nicht nur uns Gastronomen, sondern alle Schärdinger Betriebe. Heute beim Wochenmarkt war deutlich weniger los als sonst. Kein Wunder, denn die Deutschen sind fast gänzlich ausgeblieben.“
Gästeregistrierung
Dass die Regierung nun die Einführung der Gästeregistrierung beschlossen hat, ist für Schneebauer kein großes Thema. „Verstehen tue ich die Maßnahme nicht, denn im Wirtshaus steckt sich kaum wer an. Wir setzen alles so um wie gefordert. Haben keine Cluster und werden dennoch bestraft. Aber wir sind es gewohnt, dass uns fast täglich neue Hürden in den Weg gelegt werden. Ich würde mir für mich und meine Kollegen wünschen, dass uns die Regierung in Zukunft mit weiteren Auflagen verschont.“


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