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BEZIRK. FPÖ-Politiker Hermann Brückl wünscht sich für Schulklassen Acrylglasschutzwände mit spezieller Umlaufkante in Kombination mit Raumluftreinigern.

Hermann Brückl (Foto: Simonis)
Hermann Brückl (Foto: Simonis)

Kommenden Montag findet die Öffnung der Schulen statt. Dabei wird es einen gestaffelten Unterricht geben. Die Wiedereinführung des Schulbetriebes freut den Andorfer Politiker Hermann Brückl, auch wenn er sich eine gänzliche Öffnung gewünscht hätte. „Für mich hätten sich die Schüler längst wieder Normalität verdient. Denn das Infektionsgeschehen in den Schulen ist marginal“, berichtet Brückl. Sauer stößt dem Andorfer auf, dass die „angeblich“ freiwilligen Tests schon längst zur Pflicht geworden sind.

Acrylglasschutzwände als Lösungsansatz

„Denn Schüler vom Unterricht auszuschließen, weil sie sich nicht testen lassen wollen, widerspricht jedem vernünftigen Gedanken, jeder Gleichbehandlung und dem Grundrecht auf Bildung. Zusätzlich riskieren die Schüler damit, nicht benotet zu werden, weil sie dann nicht an Schularbeiten teilnehmen können“, erklärt der FPÖ-Politiker. Und weiter: „Unser Vorschlag ist der Einsatz von Acrylglasschutzwänden mit spezieller Umlaufkante in Kombination mit Raumluftreinigern, welche schon erprobt und in Schulen im Einsatz sind. Wir dürfen die Schüler nicht noch länger an den völlig überzogenen Maßnahmen leiden lassen. Soziale Isolation und grobe Lerndefizite sind Gründe genug“, informiert Brückl.

Schüler mit Migrationshintergrund

Vor allem Kinder mit Migrationshintergrund sind laut Brückl von den Schulschließungen betroffen. „Leider haben viele von ihnen nicht die Möglichkeit, daheim mit Eltern oder Geschwistern zu lernen. Für sie ist es eine ganz schwierige und herausfordernde Situation. Diese dürfen wir nicht außer Acht lassen, sondern ihnen so weit es geht helfen. Das geht am besten mit einem geregelten Schulunterricht.“


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