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SCHÄRDING/PASSAU. Ein speziell für Kindernotfälle abgestimmtes Einsatzfahrzeug ist seit letzten Dezember bei der Kinderklinik Dritter Orden Passau stationiert. Nun wurde es den Mitarbeitern des Klinikum Schärding persönlich vorgestellt und soll künftig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beiden Spitäler weiter verbessern.

Das neue Einsatzfahrzeug soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter stärken. (Foto: Klinikum Schärding)

Bereits 2012 wurde der Grundstein für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen der Oberösterreichichen Gesundheitsholding und der Passauer Kinderklinik gelegt. Zwischen zehn und 20-mal pro Jahr ist eine Überstellung eines Neugeborenen aus dem Klinikum Schärding in die Kinderklinik Passau notwendig.

Große Zeitersparnis

Durch das eigens auf Kindernotfälle spezialisierte Fahrzeug wird es in Zukunft nun möglich sein, auch in ländlichen Regionen eine gute Notfallversorgung für Neugeborene zu gewährleisten. Vor der Einführung dieses Fahrzeugs mussten Rettungswägen bei Einsätzen des Neugeborenen-Notarztes zuerst das neontologische/pädiatrische Intensiv-Team abholen, bevor sie sich überhaupt in Richtung Einsatzort bewegen konnten. So ergibt sich häufig eine Zeitersparnis von bis zu 20 Minuten.


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