Schärdinger bestiegen vier Dreitausender
SCHÄRDING. Eine imposante Hochtour unternahmen elf Bergsteiger des Alpenvereins Schärding. Zwei Tage lang waren sie in den Bergen Osttirols unterwegs.

Die beiden Tourenführer Franz Hamedinger und Roland Schatzberger planten die Zweitagestour. Nach der Anreise nach Matrei in Osttirol folgte bei Sonnenschein und blauem Himmel der Aufstieg zur Sudetendeutschenhütte auf 2.640 Meter. Die Motivation der leidenschaftlichen Bergfexe stieg von „Stunde zu Stunde“. Nach kurzer Rast änderte die Gruppe gut gelaunt und motiviert, wegen voraus prognostizierten Schlechtwetter am Sonntag, kurzerhand das Programm und entschloss sich gleich noch zum Gipfel des Großen Muntanitz auf 3.232 Meter aufzusteigen. Der Weg führte durch eine hochalpine, wüstenähnliche Landschaft über die Wellachköpfe Südgipfel (3.037 Meter), Nordgipfel (3.110 Meter) und den kleinen Muntanitz (3.192 Meter). Leider wurde die Sicht immer schlechter und ein kurzer Regenschauer folgte. Nach einem langen anstrengenden Tag mit gleich vier Dreitausendern und rund 1.900 Höhenmetern im Anstieg genossen die Bergkameraden noch einen gemütlichen Hüttenabend mit sehr gutem Essen auf der „Sudetendeutschen“. Tags darauf war es wolkig aber trocken, somit konnten die Schärdinger, wie geplant, den relativ kurzen aber doch anspruchsvollen und sehr steilen Anstieg auf die Kendlspitze mit 3.085 Metern, erfolgreich durchführen. Auch der Abstieg über die Steiner Alm zum Parkplatz verlief reibungslos.


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