Jahr 2024 war auch im Bezirk Schärding deutlich zu warm
BEZIRK SCHÄRDING. Das Jahr 2024 war in Oberösterreich deutlich zu warm und geht als das wohl wärmste Jahr der Messgeschichte ein. Die Abweichung des Klimamittels im Vergleich zum Zeitraum von 1993 bis 2020 zeigt eine Erhöhung zwischen 1,7 und 2 Grad. Auch im Bezirk Schärding war es deutlich wärmer als in den vergangenen 30 Jahren.

Lediglich der November war kühler als der Vergleichszeitraum, im Bezirk waren es aber auch nur 0,1 Grad. Besonders warm war hingegen der Februar, hier lag der Unterschied auf Bezirksebene bei 5,5 Grad. „Die Klimakrise ist da, sie ist real und zeigt ihre Auswirkungen, auch in OÖ. Die Daten sind eindeutig: die Klimaerwärmung macht auch vor OÖ nicht Halt. Wir müssen daher entschlossen und rasch alles gegen die fortschreitende Klimakrise unternehmen. Erneuerbare Energien ausbauen und die Gemeinden auch bei der Klimawandelanpassung unterstützen“, folgert Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder aus den Klima-Statistiken des Jahres 2024.
Im Jahresmittel war die Temperatur im Bezirk Schärding um 2,1 Grad höher als in den Jahren 1993 bis 2020 und lag bei 11,7 Grad. Was die Kenntage betrifft, so gab es in 2024 bezirksweit fünf Eistage sowie 37 Frosttage denen wiederum 89 Sommertage und 36 Tropentage gegenüberstehen. Die Niederschlagsmenge war hingegen nahezu identisch.


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