AK-Mitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun

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Omer Tarabic Omer Tarabic, Tips Redaktion, 04.08.2020 11:53 Uhr

BEZIRK SCHÄRDING. Fast 2.500 Beratungen: Rechtsexperten der AK Schärding hatten in der Corona-Zeit alle Hände voll zu tun.

Die Corona-Krise hat auch im Bezirk Schärding gewaltige Spuren hinterlassen und die regionale Arbeitswelt verändert: Rekordarbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Home-Office, Angst vor Ansteckung und Jobverlust, finanzielle Sorgen und Existenzängste – all das schlug sich in den Beratungszahlen der Arbeiterkammer Schärding nieder.

157 Prozent mehr Anfragen über Mail

Bis zum Shutdown Mitte März gab es 462 Anrufe bei den AK-Beratern im Bezirk, ab da bis Ende Juni mehr als drei Mal so viele, nämlich 1.401. Die Zahl der Mailanfragen ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 157 Prozent gestiegen. „Wir haben innerhalb kürzester Zeit auf telefonische und E-Mail-Beratung umgestellt und damit durchgehend ein zuverlässiges Beratungsangebot für unsere Mitglieder sichergestellt, das auch intensiv genutzt wurde“, berichtet AK-Bezirksstellenleiter Wolfgang Schwarz

Laufend neue Gesetze

Fast noch schwieriger war für unsere Experten aber die Umstellung bei den Rechtsauskünften. „Es gab laufend neue Gesetze und wochenlang eine Flut an Verordnungen. Eine Rechtsauskunft, die um 10 Uhr erteilt wurde, konnte bereits um 14 Uhr wieder überholt sein. Oftmals herrschte Verwirrung, weil unklare Regelungen zuerst angekündigt und dann tage- oder gar wochenlang nicht umgesetzt wurden, wie etwa beim Schutz der Risikogruppen“, erklärt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Die große Zahl an Anfragen und die täglich geänderte Gesetzeslage hat den Arbeitsalltag der AK-Berater ordentlich durcheinandergewirbelt. „Einige Male mussten wir uns über Nacht in teils komplizierte Gesetze einarbeiten, einige Male auch über das Wochenende“, erzählt Schwarz.

Positive Reaktionen durch die Arbeitnehmer

Die Reaktionen der Anrufer waren sehr positiv: „Obwohl oft sehr verzweifelt, waren sie froh, dass ihnen in dieser schwierigen Zeit jemand zur Seite stand und kompetent Auskunft erteilen konnte“, informiert Schwarz.

Kündigungen und Kurzarbeit

Hauptthemen der Anfragen waren Kündigungen, Kurzarbeit, Kinderbetreuung, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen (Abstände, Schutzmasken, Desinfektion), Home-Office und zuletzt arbeitsrechtliche Fragen rund um Auslandsurlaube.

 

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