Ministerrat beschließt Maßnahmen um die Wirtschaft zu entlasten

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Omer Tarabic Omer Tarabic, Tips Redaktion, 26.02.2020 15:59 Uhr

WIEN. Um die Wirtschaft rasch und unbürokratisch zu entlasten hat der Ministerrat drei wichtige Maßnahmen beschlossen. Davon sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren. 

Die Entlastung der Menschen im Land ist eines der vorrangigen Ziele dieser Bundesregierung. „Mehr als 99 Prozent der Betriebe im Land sind kleine und mittlere Unternehmen. Sie sind für einen Großteil der Arbeitskräfte verantwortlich. Das wollen wir unterstützen und Hürden in diesem Bereich abbauen“, betont ÖVP-Klubobmann und ÖVP-Bezirksparteiobmann August Wöginger. „Deswegen wurden drei wesentliche Maßnahmen zur Entlastung dieser Unternehmen beschlossen“, erklärt Wöginger.

Maßnahmen

Laut dem Klubobmann werden Bestimmungen bezüglich der Absetzbarkeit von Arbeitszimmern den technischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten von heute angepasst. Somit wird die Absetzbarkeit von Arbeitszimmern bis maximal 1.200 Euro jährlich erleichtert werden, wenn kein anderer passender Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Weiters sollen  Betriebsübergaben vereinfacht werden. „Zwei Drittel erfolgen innerhalb der eigenen Familie. Für Übergaben von kleineren und mittleren Unternehmen soll eine sogenannte´Grace Period´ eingeführt werden. Während dieser Zeit – hier ist ein Zeitraum von zwei Jahren vorgesehen - sind nur die nötigsten betrieblichen Kontrollen durchzuführen“, so Wöginger. 

Fachkräftemangel

Um den Fachkräftemangel zu bekämpfen soll qualifizierten Arbeitnehmern aus Drittstaaten der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden. „Darum haben wir wesentliche bürokratische Hürden abgebaut, um die Rot-Weiss-Rot-Karte noch attraktiver zu machen“, berichtet Wöginger. Neben einer Modernisierung des Punkteschemas hinsichtlich Berufserfahrung, Qualifikationen und Sprachkenntnissen fallen künftig auch Hemmschwellen, wie der Nachweis einer ortsüblichen Unterkunft weg.

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