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BEZIRK. Der Unabhängige Bauernverband (UBV) bereitete sich beim Treffen der Bezirksleitung in Taufkirchen an der Pram auf die kommenden Landwirtschafskammerwahl vor. 

Die Bezirksleitung des UBV des Bezirkes Schärding bereitet sich auf die Landwirtschaftskammerwahlen, die im Jänner kommenden Jahres über die Bühne gehen, vor. (Foto: UBV)

Auf der Landesliste bekommen die Bauern des Bezirks Schärding sechs Plätze. Der UBV stellt diesmal auch einen Kandidaten für den Bezirksbauernkammerobmann und dessen Stellvertreter. Ein besonderes Augenmerk wird seitens des Unabhängigen Bauernverbandes bei der Landwirtschaftskammerwahl auf die Einbindung der UBV-Bäuerinnen gelegt. Für die Zukunft fordern die Vertreter des UBV aufgrund der Einkommenssituation in der Land- und Forstwirtschaft – 2011 lag das Jahreseinkommen der Bauern noch um 30 Prozent höher als 2019 – unter anderem einen Inflationsausgleich, eine höhere Flächenprämie für die ersten 30 Hektar sowie weniger Bürokratie.

Herkunftskennzeichnung

Eine weitere Forderung betrifft eine konsequentere Herkunftskennzeichnung der Lebensmittel und eine höhere Tierwohlprämie auch für weibliche Rinder. Weiteres stehen auf dem Forderungskatalog die Absenkung der Einheitswerte (insbesondere bei den Waldflächen, die von Sturm und Borkenkäfer betroffen sind) und das Verhindern der Entrechtung der Grundbesitzer bei Enteignungen (zum Beispiel für Trassen bei der Neuanlage von Stromleitungen). Zudem fordert der UBV eine Anhebung der Bäuerinnenpensionen und wegen der Corona-Pandemie die Übernahme der Sozialversicherungs-Beiträge für das ganze Jahr.


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