SPÖ-Bezirkschef Walch: „Wir müssen gemeinsam an einem Strang ziehen“
BEZIRK SCHÄRDING. Der öffentlich ausgetragene Machtkampf zwischen Pamela Rendi-Wagner und Hans Peter Doskozil stellt die die SPÖ vor eine Zerreißprobe. Im Interview mit Tips spricht Karl Walch, Bezirksparteivorsitzender der Sozialdemokratie, über die Geschehnisse in seiner Partei.

Tips: Herr Walch, die SPÖ steht vor einer Zerreißprobe. Wie sehr schadet der öffentliche Machtkampf zwischen Doskozil und Rendi-Wagner dem Ansehen der SPÖ?
Walch: Die Sozialdemokratie hat mit der Festlegung eines transparenten und breiten Entscheidungsprozesses die einzig richtige Entscheidung getroffen. Wir sind somit die erste Partei auf Bundesebene, die ihren Vorsitz durch Einbindung ihrer Mitglieder entscheidet.
Tips:Auf wessen Seite steht die SPÖ im Bezirk Schärding?
Walch: Auf der Seite der fairen demokratischen Einbeziehung aller Mitglieder. Diese sind mündig und verantwortungsvoll. Sie brauchen weder Vorgaben noch Wahlempfehlungen.
Tips:Was muss passieren, dass die SPÖ wieder zu Ruhe kommt?
Walch:Wir sind überzeugt, dass wir gestärkt und geeint aus der Mitgliederbefragung hervorgehen werden. Das zeigt auch das Beispiel der SPD in Deutschland, die nach einem Mitgliedervotum über den Vorsitz das Kanzleramt zurückerobern konnte. Wichtig ist, dass wir nach der Klärung der Vorsitzfrage alle gemeinsam an einem Strang ziehen, den Blick nach vorne richten und uns wieder auf Themen und Inhalte konzentrieren, die den Menschen unter den Nägeln brennen.


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