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SCHARNSTEIN. Seit Februar leben 24 Menschen, die um Asyl angesucht haben, im von der Volkshilfe betreuten Asylwerberhaus in Scharnstein. Eine fünfköpfige Familie ist privat untergebracht. Einige Scharnsteiner unterstützten die Flüchtlinge seitdem – durch Sprachunterricht, Fahrdienste oder Fahrrad-Reparaturen.

Um Hilfe noch besser zu koordinieren diskutierten die Scharnsteiner in Arbeitsgruppen wie die Flüchtlinge in ihrer Gemeinde unterstützt werden können. Foto: Marktgemeinde Scharnstein

Diese Hilfe soll nun besser koordiniert werden. Bürgermeister Rudolf Raffelsberger hat zu einem Treffen eingeladen, wo es die Möglichkeit gab, weitere Ideen und Beiträge einzubringen. Mehr als 60 Almtaler haben sich zu „Scharnstein hilft“ formiert und Arbeitsgruppen zu Themen wie Grundbedürfnisse, Flexible Mobilität (Fahrdienste), Begegnung, Bildung (Sprache, Kultur), Freizeit, Beschäftigung (langfristig/kurzfristig) oder Öffentlichkeitsarbeit gebildet. Milicevic Ruzica und Martin Schachreiter vom ReKI-Regionales Kompetenzzentrum für Integration und Diversität, haben den Abend durch die Moderation begleitet.

„Wir Scharnsteiner wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass Flüchtlinge Hilfe bekommen“, so der Grundtenor der Veranstaltung.


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