Eigene Erwartungen übertroffen
ST. FLORIAN. Mit einem starken fünften Rang im Gepäck kehrte Dagmar Pachmann von der Spartan-Race-Weltmeisterschaft aus den USA zurück.

„Mein Ziel war ein Platz unter den Top 20. Dass ich so weit vorne lande, hätte ich mir ehrlich gesagt nicht gedacht“, meint Pachmann, die zugleich zweitbeste Europäerin wurde. Besser als die Innviertlerin war nur eine Tschechin, die Vierte wurde. Die ersten drei Ränge gingen an die Lokalmatadoren aus dem Gastgeberland.
Heimvorteil
„Im Gegensatz zu mir sind die Amerikanerinnen alle Profis. Zudem kennen sie die Strecke bestens, da die Weltmeisterschaft stets in Lake Tahoe ausgetragen wird. Umso mehr bin ich stolz auf meine Leistung“, so Pachmann, welche die knapp 23 Kilometer lange Strecke, die mit 37 zu überwindenden Hindernissen gespickt war, in knapp viereinhalb Stunden bewältigte. „Das Rennen war wirklich brutal. Wir mussten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt laufen. Das war schon eine extreme Herausforderung für Körper und Geist“, berichtet die Innviertlerin. Und weiter: „In der Nacht vor dem Rennen hat es zu schneien begonnen. Dadurch wurde die Startzeit um zwei Stunden nach hinten verlegt und einige Hindernisse mussten aus Sicherheitsgründen weggelassen werden.“ Dass Pachmann überhaupt an den Start gehen konnte, hat sie ihrem Arbeitgeber, der Firma Hennlich aus Suben zu verdanken. „Ohne die finanzielle Unterstützung meines Arbeitgebers hätte ich nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen können. Ich bin der Firma Hennlich wirklich sehr dankbar für die Unterstützung“, meint Pachmann.


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