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ST. MARTIN. Weil Zu- und Rückwanderer wichtig sind, um im Standort-Wettbewerb bestehen zu können, hat Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl Willkommens-Gemeinden für ihre Teilnahme an diesem Projekt ausgezeichnet. St. Martin ist eine davon.

Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (r.) mit St. Martins Bürgermeister Wolfgang Schirz Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

Bei einem Frühjahrs-Empfang im Linzer Ars Electronica Center rückten da Regionalmanagement OÖ und die Business Upper Austria ihr Leitprojekt „Willkommen Standort OÖ“ in den Fokus der Öffentlichkeit. VP-Landesrat Michael Strugl betonte dabei: „Geht die demografische Entwicklung in unserem Land so weiter, fehlen uns in drei Jahren 37.000 Fachkräfte. Im Jahr 2030 werden es sogar 130.000 sein. Es steht also außer Frage, dass wir Zu- und Rückwanderer brauchen, um im längst stattfindenden globalen Wettbewerb der Standorte bestehen zu können.“

Gemeinden brauchen Schlüsselkräfte

Die Ab-, Zu- und Rückwanderung von qualifizierten Schlüsselkräften ist für den Linzer Universitätsprofessor Robert Bauer ein globaler Trend. Strategische Gemeindeentwicklung sei die Antwort auf diese Herausforderungen. „Betriebe siedeln sich dort an, wo sie Schlüsselarbeitskräfte finden, früher war das umgekehrt.“

St. Martin auf gutem Weg

Als eine der ersten Gemeinden hat St. Martin den Willkommens-Check absolviert und damit die aktuelle Situation analysiert. Festgestellt wurde etwa Handlungsbedarf bei Mobilität und bei Angeboten für Menschen mit Beeinträchtigung. Auf gutem Weg sei man hingegen in den Bereichen Infrastruktur, Bildung und Kinderbetreuung. 

„Mit Hilfe des Willkommens-Checks können Gemeinden und Unternehmen herausfinden, in welchen Bereichen sie ein gutes Willkommen pflegen und in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht“, sagt Silke Sickinger, Geschäftsführerin vom Regionalmanagement OÖ. Ziel sind maßgeschneiderte Lösungswege, um Chancen und Risiken zu erkennen.


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