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ST. PANTALEON. In Gedenken an die zahlreichen Opfer der NS-Lager Weyer-St. Pantaleon findet alljährlich eine Feier statt. Heuer stand diese ganz im Zeichen der aktuellen Flüchtlingskrise.

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Die diesjährige Gedenkfeier für die Opfer des Lagers Weyer am Samstag, 17. Oktober, schlug einen Bogen zu der aktuellen Flüchtlingsproblematik. Syrische Asylwerber aus Ostermiething waren dazu eingeladen. Sie machten sich Gedanken über die gebundenen Gestalten des Denkmals an der Erinnerungsstätte, die dem Betrachter den Rücken zukehren – nicht freiwillig, sondern weil sie ausgesondert wurden und barbarischer Willkür zum Opfer fielen. Ein Lied über die Stadt Kobane ergänzte diese Betrachtungen.

Im Anschluss erzählten die Flüchtlinge im Gemeindeamt sehr persönliche Geschichten und informierten die Besucher über ihr Leben vor dem Krieg, das Bangen um die Familien zu Hause sowie ihre Bemühungen, mit Unterstützung des Vereins FAIRNetzung möglichst schnell Deutsch zu lernen und Weichen für die Zukunft zu stellen. Sie wissen, intensive Begegnungen zwischen den Einheimischen und ihnen seien der Weg, Ängste abzubauen und Vorurteilen entgegenzuwirken.


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