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Altar mit den sterblichen Überresten Jägerstätters

Sabrina Reiter, 31.05.2016 10:36

ST. RADEGUND. In der Pfarrkirche von St. Radegund, dem Heimatort des seligen Franz Jägerstätter, wurde ein neuer Altar geweiht. Dieser enthält die sterblichen Überreste des oberösterreichischen Märtyrers, der seiner Glaubensüberzeugung bis in den Tod treu blieb.

Foto: Baumann
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Ein ganz besonderes Fest feierte am 21. Mai die Pfarrgemeinde von St. Radegund: Zum Abschluss der Renovierungsarbeiten und der künstlerischen Neugestaltung des Altarraums weihte Diözesanbischof Manfred Scheuer in einem feierlichen Gottesdienst den neuen Altar. In diesem sind die Reliquien des seligen Franz Jägerstätter eingebettet, der nun zweiter Patron der Pfarrkirche ist. Sein Hochfest wird jährlich an seinem Tauftag, am 21. Mai, gefeiert. Der Landwirt Franz Jägerstätter aus St. Radegund, der 2007 seliggesprochen wurde, widersetzte sich aus Glaubensgründen dem Nazi-Regime und bezahlte dies mit dem Tod. 1943 ließen ihn die Nazis als Kriegsdienstverweigerer hinrichten.


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