Volksschul-Sanierung ist endlich fix

Hits: 57
Gertrude Paltinger, BSc Gertrude Paltinger, BSc, Tips Redaktion, 25.02.2020 17:12 Uhr

STADL-PAURA. Die dringend notwendige Sanierung der Volksschule schien in der Gemeinde ein Endlos-Thema zu sein. Jetzt hat sich etwas getan. Nach jahrelangen Diskussionen wird die Schule mit Baubeginn Sommer 2021 endlich saniert.

„Der fertige Finanzierungsplan ist vom Land bewilligt“, berichtet Bürgermeister Christian Popp (FP). Mit Ende des Schuljahres 2021 wird die Volksschule, die Franz Keim-Schule, ausgeräumt, komplett saniert und um einen Zubau erweitert. Über drei Etagen erstreckt, soll eine sogenannte Marktplatzschule entstehen. Aus dem Turnsaal soll ein für Veranstaltungen nutzbarer Multifunktionssaal werden. Er wird um ein Foyer, ein Sessellager, einen Küchenbereich und zeitgemäße Sanitäranlagen erweitert. 314 Personen werden bei Bestuhlung Platz haben.

Ausweichquartier NMS

Die Bauzeit wird rund 14 Monate betragen – ein ganzes Schuljahr plus zwei Sommerferien. Die 13 Klassen werden in der Zeit in die Neue Mittelschule übersiedeln. Dort können zum Beispiel die Räume des ehemaligen Mädchen-Internats adaptiert werden. Das Ausweichquartier wurde für zwei Jahre bewilligt. 5,5 Millionen Euro werden die Gesamtbaukosten betragen. 2,7 Millionen kommen als Zuschüsse vom Land Oberösterreich.

Zukunft Volksheim

Mit dem neuen Multifunktionssaal im Zusammenhang steht die Zukunft des Volksheimes. Nach Fertigstellung des Saales ist es für Popp nicht notwendig, das sanierungsbedürftige Gebäude weiter zu erhalten oder zu sanieren.

Froh, dass endlich etwas passiert, ist auch SP-Gemeindevorständin Renate Schöberl: „Wir haben uns seit 2009 um eine Sanierung der Volksschule bemüht. Das wird eine Schule für die Zukunft“, sagt sie. Ihr wäre es zwar lieber, das Volksheim weiter zu erhalten – wenn die Rahmenbedingungen für die Vereine passen, ist sie aber auch mit einem Multifunktionssaal zufrieden.

„Wir haben in Sachen Volksschul-Sanierung viel Zeit verloren“, sagt VP-Gemeindevorstand Thomas Brindl und begrüßt das Konzept, den Turnsaal für große Veranstaltungen nutzbar zu machen. Auch für Brindl ist es nicht sinnvoll, noch allzuviel Geld ins Volksheim zu stecken.

Mit der Adaptierung der Räume der Landesausstellung im Pferdezentrum als Seminar- und Veranstaltungszentrum hat die Gemeinde in einigen Monaten auch Räume für mittelgroße Veranstaltungen.

Artikel weiterempfehlen:

Kommentar verfassen



Auch zu Hause wird geturnt und die Jause muss mit

WELS/WELS-LAND. Das Coronavirus und die damit einhergehenden Maßnhamen haben den Schulbetrieb völlig auf den Kopf gestellt und den Alltag für Lehrer, Kinder und Eltern gleichermaßen ...

So informiert das Jugendservice in Zeiten von Corona

WELS. Auch in diesen turbulenten Zeiten ist das Jugendservice, die Jugendinfo des Landes OÖ., für seine Zielgruppe erreichbar. So bekommen Jugendliche zwischen zwöfl und 26 Jahren ...

Kinderschutzzentrum weitet Angebot aus

WELS. Das Kinderschutzzentrum Tandem hat die Telefonberatungszeiten verdoppelt. So will man auch in den nächsten Wochen für alle hilfesuchenden Klienten da sein.

Corona-Krise: Wels richtet Solidaritätsfonds mit 150.000 Euro ein

WELS. Die 150.000 Euro sind vorerst das Startkapital. Mit den Stimmen aller Stadtsenatsparteien hat man sich auf einen Solidaritätsfonds geeinigt. Dieser Fonds richtet sich an Privatpersonen. Vor ...

Altstoffsammelzentren eingeschränkt geöffnet

WELS/THALHEIM. Für unbedingt notwendige Entsorgungen – und nur für diese! – öffnet das Altstoffsammelzentrum Wels-Nord in Absprache mit dem Land Oberösterreich vorerst nur ...

FH-Studium: Werkstoffe der Zukunft gestalten

WELS. Hochwertige Flugzeug-, Auto- oder Motorenbauteile, belastbare Sportgeräte, umweltfreundliche Lebensmittelverpackungen: Funktion, Design, Sicherheit und Lebensdauer dieser Produkte hängen ...

In Zeiten der Krise wächst der Zusammenhalt

WELS-LAND/WELS. In der Krise wächst der Zusammenhalt. Geholfen wird mit vielen kreativen Ideen wo man nur kann. Neben Nachbarschaftshilfen, steigt auch das Bewusstsein den regionalen Handel, die regionale ...

Forderung: Keine Lippenbekenntnisse, sondern ein nachhaltiges Unterstützungspaket

WELS. Der Sprecherin der freiheitlichen Wirtschaft der Region, Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger, selbst Inhaberin eines Modegeschäftes, geht die Hutschnur hoch. Das Maßnahmenpaket ...