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STEINERKIRCHEN. Nach den Projekten „Damma wos Gscheid“s“ und „Damma wos Gscheid“s: mid“n Radl ind Schui“, bei denen sich die Schüler der Neuen Mittelschule Steinerkirchen mit den Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Mobilität befassten, widmete sich der dritte Teil der Aktion dem Leben im Kloster.

  1 / 6   Drei Tage lang wurde im Kloster gedreht. Im Herbst soll der Film fertig sein. Fotos: NMS Steinerkirchen

Drei Tage lang erhielten 13 Schüler der dritten Klasse, die Möglichkeit in eine Welt einzutauchen, die den meisten ganz fremd ist. Mit Unterstützung der Leaderregion Wels-Land und dem Medien Kultur Haus Wels wurde im Benediktinerinnenkloster Steinerkirchen ein Filmstudio aufgebaut, das für den Rest der Woche den Klassenraum ersetzen sollte.

Verschiedenen Lebenswelten

„Die Idee war, dass sich zwei völlig unterschiedliche Lebenswelten kennenlernen“, erzählt Lehrer Wolfgang Wurm. „Die Fantasie erzeugt ein Bild über das Kloster im Kopf, aber die 65 Schwestern leben ein ganz normales alltägliches Leben mit Ritualen“, berichtet Wurm, dass die jungen Gäste die Rituale der Benediktinerinnen auch mitgemacht haben. „Wir sind sehr offen aufgenommen worden und durften filmen, wo sonst niemand hinkommt“, freut sich der Lehrer über die gute Zusammenarbeit.

„Kamera läuft“

„Ton? – läuft! Kamera? – läuft! Klappe, ab!“. Worte die man nicht im Kloster vermutet, wurden für die Ordensschwestern, wie auch die Schülerinnen während der Projekttage zur Routine. An den drei Vormittagen wurden insgesamt sieben Benediktinerinnen vor die Kamera gebeten. Fragen wie: „Wie sieht der Alltag im Kloster aus?“, „Warum bist du ins Kloster gegangen?“ und passend zum Entschleunigungs-Thema des MKH „Was bedeutet für dich „owavomgas“?“ wurden gestellt und beantwortet.

Neue Fähigkeiten

Aber auch hinter der Kamera konnten die Schüler Erfahrung sammeln. Sowohl die Film- als auch Tonaufnahmen übernahmen sie selbst. Zwischen den Interviews blieb Zeit, die Räumlichkeiten zu erkunden und den Alltag im Kloster auf Video festzuhalten. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten sich Schüler und Ordensschwestern austauschen und näher kennenlernen. Und auch der Pädagoge ist von den Bekanntschaften begeistert: „Die Schwestern sind teilweise unglaublich gegenwärtig und reflektiert“, verweist Wurm auf die Interviews die in Langversion auch im Programmkino und im Kloster gezeigt werden sollen.


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