STEYR. Finn Markovsky vom TV Steyr war Teil des achtköpfigen Team Austria bei der Jugend-Europameisterschaft im Trampolinspringen in Portimao (Portugal).

Im Einzelbewerb zeigte Markovsky eine solide Leistung. Seine Pflichtübung absolvierte er sauber und ohne größere Fehler. In der Kür jedoch konnte er seine Übung nicht wie geplant zu Ende springen und landete vorzeitig auf der Matte. Damit verpasste er den Einzug ins Semifinale.
Umso beeindruckender präsentierte sich der Steyrer im Synchronbewerb an der Seite seines Partners Leonhard Zens aus Wien. Das Duo turnte sich souverän bis ins Finale und erreichte dort am Schlusstag der EM einen hervorragenden sechsten Platz.
Punkterekord
Mit 42,770 Punkten behaupteten sich die beiden im starken internationalen Feld. Im Semifinale hatten Markovsky und Zens mit 44,880 Punkten sogar eine persönliche Bestleistung erzielt.„Auch wenn wir im Finale nicht ganz an die Leistung aus dem Semifinale anschließen konnten und uns ein paar Fehler passiert sind, sind wir überglücklich. So weit vorne zu sein, mitten im Spitzenfeld – das ist für uns eine Premiere und macht Lust auf mehr“, strahlte Finn Markovsky nach dem Wettkampf.
Atmosphäre genossen
Trotz kleinerer Unsicherheiten überwog die Freude über den Erfolg: „Wir konnten die Atmosphäre im Finale richtig genießen und sind mit der Platzierung sehr zufrieden. Ich kann jetzt schon versprechen, dass wir noch härter trainieren werden. Die Motivation für die nächsten Wettkämpfe könnte nicht größer sein“, so Markovsky.
Sportkoordinatorin Sara Hekele zeigte sich erfreut: „Die beiden haben im Finale Nervenstärke bewiesen und eine gute Übung präsentiert. Sie dürfen mit ihrer Leistung wirklich zufrieden sein.“


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