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STEYR. Oberösterreichs Wirtschaft und die Entwicklung der Logistik standen beim Fest der Logistik in Steyr im Mittelpunkt. Neben einer Podiumsdiskussion und Expertenvorträgen begeisterte ein neuartiges Format die Besucher – ein Publikumsvoting.

Vertreter aus Wirtschaft und Politik kamen zum Fest der Logistik. Foto: FH Kainrath
  1 / 2   Vertreter aus Wirtschaft und Politik kamen zum Fest der Logistik. Foto: FH Kainrath

270 Gäste mittendrin, statt nur dabei: Beim Fest der Logistik vom Logistikum der FH OÖ in Steyr waren Aufmerksamkeit und Prognosen des Publikums gefragt. Denn zwischen Vorträgen von FH-Geschäftsführer Gerald Reisinger, FH-Logistikum-Leiter Franz Staberhofer, FFG-Programmleiter Emmanuel Glenck und Rail-Cargo-Vorstand Ferdinand Schmidt zur „Disziplin Logistik“ wurden die Gäste zum Onlinevoting gebeten.

Eindeutiges Votum

„Werden Logistik und Supply Chain Management in den nächsten Jahren eine größere oder kleinere Rolle spielen?“ wurde zu Beginn gefragt. Klare Antwort: 97 Prozent der Besucher glauben, dass die beiden Bereiche in den nächsten Jahre eine größere Rolle spielen werden. Einigkeit auch bei Politik und Forschung: 79 Prozent gaben an, dass sich die Politik in OÖ mehr um die Logistikbranche kümmert als in anderen Bundesländern. Zudem waren 93 Prozent der Meinung, dass erhebliche Forschungsinvestitionen im Bereich der Logistik wichtig sind.

Mehr Risiko

88 Prozent des Publikums stimmten dafür, dass man bei der Forschung risikofreudig sein und gegebenenfalls ein Scheitern in Kauf nehmen sollte, als konservativ zu forschen. Anschließend an das Voting stellten sich Staberhofer, Glenck und Schmidt den „Zukunftsfragen der Logistik“ und diskutierten am Podium, welche Herausforderungen - zum Beispiel im Zusammenhang mit Digitalisierung - zu meistern sind.

Kooperationen entscheidend

Grundtenor: Kooperationen über mehrere Disziplinen und vor allem in einem globalen Netzwerk werden entscheidend. Staberhofer dazu: „Wir knüpfen kontinuierlich an unserem exzellenten Netzwerk. Mit über 2000 Projekten, mehr als 1000 Alumni und einem F&E-Umsatz von etwa 3 Mio. Euro pro Jahr sind wir auf einem sehr ambitionierten Weg. Dass uns heute beim Fest der Logistik so viele Unternehmens- und Forschungspartner ihre weitere Unterstützung signalisieren, freut mich ganz besonders.“


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