Thalheimer Ministranten sahen den Papst
THALHEIM/ROM. Neun Thalheimer Ministranten und zwei Begleitpersonen reisten Ende Juli gemeinsam mit Welser, Schleißheimer und Steinhauser Minis zur internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom.

Mehr als 60.000 Ministranten aus über 19 Ländern waren in der Stadt unterwegs. Überall traf man auf Ministrantengruppen und tauschte zum Beispiel die vom internationalen Ministrantenbund CIM bereitgestellten Wallfahrtstücher.
Erholung am Meer
Mit dem Bus erkundeten die Thalheimer bei 38 Grad die Ewige Stadt – vom Petersdom über das Kolosseum und die Engelsburg bis hin zu den Katakomben. Vom vielen Zu-Fuß-Gehen bei rund 38 Grund entspannte die Thalheimer Gruppe am Meer und am Albanersee, und die vielen Trinkbrunnen in Rom versorgten die schnell leergetrunkenen Wasserflaschen wunderbar.
Papst im Papamobil
Größter Höhepunkt der Ministrantenwallfahrt war die Papstaudienz. Angesichts der vielen Ministranten und der sehr schlechten Organisation vor Ort schafften es die Thalheimer zwar leider nicht auf den Petersplatz und hofften deshalb mit tausenden anderen Ministranten außerhalb des Vatikans, dass der Papst zumindest „hier entlang fahren würde. Unsere Hoffnung wurde nicht enttäuscht und so freuten wir uns mit all den Wartenden, Papst Franziskus live sehen zu können!“, ist Begleiterin Cordula Stroh froh, dieses besondere Erlebnis mit den Thalheimer Ministranten gemacht zu haben.
Gemeinsam singen und beten
Ein zweiter Höhepunkt war das Österreicherfest in der Papstbasilika St. Paul vor den Mauern. In dieser in frohe, bunte Farben versetzten Kirche feierte der Jugendbischof von Österreich, Stephan Turnovszky, mit allen österreichischen Ministranten einen Gottesdienst, bei der er ihnen Mut machte, für ihren Glauben einzustehen. Begleitet von einer Jugendband sangen alle knapp 4.000 Österreicher das Wallfahrtslied „Suche Frieden mit Herz und Verstand“, welches extra für die Wallfahrt von einem evangelischen Pastor aus Deutschland geschrieben worden war.
„Rom, wir kommen wieder“
„Es war ein tolles Erlebnis, zusammen mit allen, die nach Rom gekommen waren, die Verbundenheit im Glauben zu erleben, die Stadt zu erkunden, zu singen und zu beten und wieder neu Kraft zu schöpfen für den Ministrantendienst in der eigenen Pfarrgemeinde“, so Cordula Stroh, „und alle waren sich sicher: Rom – wir kommen wieder!“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden