Thalheim lässt Blumen sprießen
WELS. Viel Positives steht auf der Aufgaben-Liste von Thalheims Bürgermeister Andreas Stockinger. Von der Planung einer neuen Turnhalle bis hin zur Aussaat von Schmetterlingswiesen reichen die Vorhaben der Gemeinde für 2019.

Die geplante Einführung einer täglichen Bewegungsstunde in der Volksschule ist einer der Gründe, warum eine zusätzliche Halle notwendig ist. Die neue Norm-Halle wird an die bestehende Dreifach-Turnhalle angebaut und ist mit ihr verbunden. „Wir werden sie Richtung Mehrzweckhalle gestalten, um mehr Platz für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen zu haben“, erklärt Stockinger. Die alte Halle wird akustisch aufbereitet und auch die neue mit einer guten Lautsprecheranlage ausgestattet, sodass Konzerte dort stattfinden können.
Fit am Reinberg
Auf Initiative der Stadt Wels wird die frühere Forst-Meile entlang des beliebten Laufweges am Reinberg mit neuen Fitness-Geräten ausgestattet. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Kinder gelegt, die im Bereich bei der 14-Nothelfer-Kapelle Betätigungsfelder finden. Eröffnet wird der Parcours am 7. Juni.
Schmetterlinswiese
Ganz besonders freut sich der Ortschef schon auf die Blumenwiese beim Berghammer-Kreisverkehr. „Wir haben vor, über das Gemeindegebiet verstreut Schmetterlingswiesen anzulegen. Gestartet wird in der Rossgasse 1, vor der Traunbrücke“, erzählt Stockinger. „Es werden Sitzbänke angeschafft, zur Straße hin werden vier, fünf Bäume gepflanzt und es wird ein Insektenhotel und einen Bienenstock geben.“
Bienenfreundliche Gemeinde
„Es soll eine kleine Oase mitten im Verkehr sein“, so Stockinger, „und die Senioren, die hier spazieren, wünschen sich auch ein Plätzchen zum Rasten“, freut er sich, diesen Wunsch erfüllen zu können. Nachdem Thalheim nun „Bienenfreundliche Gemeinde“ ist, sollen noch mehr derartige Wiesen, die nur zwei Mal im Jahr gemäht werden, geschaffen werden. „Wer Ideen hat, wo wir das machen könnten, kann sich gerne bei mir melden“, lädt der Bürgermeister ein.
Mobilitätsverhalten wird abgefragt
Eine Bitte an die Bevölkerung hat der Ortschef auch. In den nächsten Monaten wird ein Verkehrsbüro bei Betrieben und der Bevölkerung abfragen, wie sie ihre Mobilität gestalten und welchen öffentlichen Verkehr sie nutzen würden. „Ich ersuche darum, bei der Befragung bereitwillig Auskunft zu geben“, bittet Stockinger, denn nur so wäre es möglich, Wege zu finden, den Pkw-Verkehr in der Gemeinde zu verringern.
Vorschläge sind willkommen
Hintergrund für die Befragung ist eine Mobilitätsbedarfsanalyse, die Thalheim federführend mit Steinhaus, Schleißheim, Marchtrenk und Holzhausen durchführt. Dabei geht es um die Optimierung des ländlichen Nahverkehrs, für den als Lösung ein liniengeführter, gemeindeübergreifender Taktbus mit Kleinbussen angedacht ist. „Wir müssen die Leute aus den Siedlungen herunter in den Ort zur Linie 15 bringen, nur so bringen wir die Autos weg“, ist Stockinger überzeugt und ist für Ideen aus der Bevölkerung offen: „Wer Vorschläge hat, kann sich gerne bei mir melden!“


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