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UNTERWEISSENBACH. „Fahr ma nach Weißenbach einkaufen“, heißt es in der Region oft. Zurecht, denn in der Mühlviertler Alm-Gemeinde laden zahlreiche Fachgeschäfte zum „Shoppen“ ein – und das überwiegend im Ortszentrum.
 

Das Ortszentrum von Unterweißenbach wird für seine Fachgeschäfte geschätzt. Foto: Greindl
Das Ortszentrum von Unterweißenbach wird für seine Fachgeschäfte geschätzt. Foto: Greindl

3250 Quadratmeter groß ist die gesamte Verkaufsfläche in Unterweißenbach. 63 Prozent davon befinden sich im Ortszentrum (OÖ: 20 %, Bezirk Freistadt: 21 %, Stadt Freistadt: 13 %). 3975 Euro beträgt der Umsatz pro Quadratmeter Verkaufsfläche – damit übertrifft der Ort sogar den OÖ-Durchschnitt und liegt im Bezirk hinter Pregarten auf Rang 2.

Rund zwei Drittel Fachgeschäfte

Mehr als zwei Drittel der Einzelhandelsbetriebe sind Fachgeschäfte – ein sehr hoher Wert, vergleicht man ihn mit nur 43 Prozent im gesamten Bezirk. Zwölf Millionen Euro beträgt der Umsatz an Einzelhandelswaren in der Gemeinde pro Jahr laut der aktuellen Kaufkraftstudie der Wirtschaftskammer. Nach Freistadt (115,3 Mio.), Pregarten (37,1 Mio.) und Unterweitersdorf (16,5 Mio.) liegt Unterweißenbach damit an bemerkenswerter vierter Stelle im Bezirk.

Halbe Kaufkraft bleibt in der Gemeinde

Mehr als die Hälfte der vorhandenen Kaufkraft aller Haushalte von 10,4 Millionen Euro (Bezirk Freistadt: 323,9 Mio.), nämlich 55 Prozent, bleibt in der eigenen Gemeinde. „In diesem Bereich hat nur Freistadt mit 76 Prozent bessere Werte“, lobt Dietmar Wolfsegger, Leiter der WKO-Bezirksstelle Freistadt. Den Kaufkraft-Index, also das regionale Einkommens- oder Wohlstandsniveau, beziffert die Studio für Unterweißenbach mit 82 Prozent (Ö-Durchschnitt = 100 %, OÖ = 97,4 %, im Bezirk Freistadt beträgt der Durchschnitt 90,4 %).

Umsatz im Ort, nicht in der Peripherie

Weitere Details: Rund zwei Drittel des Umsatzes werden in der Alm-Gemeinde im Ort, also nicht in peripheren Lagen, erzielt. Bei mittel- und langfristigen Bedarfsgütern wie Textilien und Schuhen reicht der Einzugsbereich für Kaufkraftzuflüsse sogar bis Schwertberg im Südwesten, Sandl im Nordwesten, Arbesbach im Nordosten und Sankt Georgen am Walde im Südosten.


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