Vöcklabrucker Trommel-Stunde nun offiziell im Guinness Buch der Rekorde

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Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 31.03.2020 11:49 Uhr

VÖCKLABRUCK. Anlässlich ihres 50-jährigen Geburtstags organisierte die Lebenshilfe Oberösterreich ein Event, um den Weltrekord der „largest drumming lesson“ zu brechen. Nach monatelanger Prüfung steht das Event mit 2.285 zählenden Teilnehmern nun offiziell im Guinness Buch der Rekorde. 

„Es ist ein Gemeinschaftserfolg, den man nur schaffen kann, wenn viele Menschen an einem Strang ziehen. Der Weltrekordversuch war bewusst so gewählt, um anlässlich unseres 50-jährigen Jubiläums die Kraft des Miteinanders zu feiern und ein positives Zeichen für Inklusion und Toleranz zu setzen“, so Gerhard Scheinast, Geschäftsführer der Lebenshilfe Oberösterreich.

Unvergessen

Neben zahlreichen Trommlern, die aus ganz Österreich und Bayern mit ihrer Djembe angereist waren, den Vöcklabrucker Vereinen, freiwilligen Helfern, Bands und Showtanzgruppen haben auch Sponsoren und Zuseher einen wichtigen Beitrag zum Gelingen dieses unvergesslichen Erlebnisses beigetragen. Für die Teilnehmer bleibt der Moment, zusammen mit mehr als 2000 Trommlern mit und ohne Beeinträchtigung zu spielen, wohl unvergessen. Das Gefühl der Solidarität und die Gewissheit, Teil von etwas Großem zu sein, erhält durch den offiziellen Weltrekord-Titel nun nochmals eine Aufwertung.

Congratulations, you are officially amazing!

Unter der musikalischen Leitung von Pepi Kramer wurde der bisherige Weltrekord aus England mit 1.827 Teilnehmern deutlich gebrochen. Nach monatelanger Prüfung, ob auch alle der umfangreichen vorgeschriebenen Auflagen tatsächlich eingehalten wurden, kam auch von Guinness World Records endlich die offizielle Bestätigung über den Weltrekord mit den Worten „Congratulations, you are officially amazing!“ sowie die offizielle Aufnahme des Weltrekords im Guinness Buch der Rekorde (abrufbar unter: https://guinnessworldrecords.com/world-records/largest-drumming-lesson/). „Wir haben bewiesen, dass man gemeinsam etwas Großes schaffen kann. Diesen Erfolg macht uns so schnell keiner nach“, so Pepi Kramer.

Zusammenhalt und Zusammenarbeit

Die Kraft des Miteinanders kann derzeit nicht bei Großevents entfesselt werden, jedoch umso mehr durch Zusammenhalt und Zusammenarbeit. „Unser Motto “Gemeinsam etwas Großes schaffen„, hat in Zeiten von Corona nochmal eine ganz andere Bedeutung erhalten“, so Pepi Kramer.

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