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VÖCKLABRUCK. Der Gastgarten des Gasthauses Schmid-Leingartner musste abgeholzt werden. Bei den Umbauarbeiten hatte sich herausgestellt, dass sich die Bäume in einem so schlechten Zustand befanden, dass sie nicht zu retten waren.

  1 / 2   Der alte Baumbestand beim Schmid-Leingartner musste entfernt werden. Die Bäume waren krank, Gefahr in Verzug. (Foto: Mac)

Umweltstadträtin Sonja Pickhardt-Kröpfel von den Grünen hatte in Zusammenhang mit dieser Sache mehr Bewusstsein im Umgang mit altem, wertvollem Baumbestand eingefordert. Auf Gemeindeebene brauche es entsprechende Regelungen in Bebauungsplänen und -bescheiden, auf Landesebene das von den Grünen seit Jahrzehnten geforderte Baumschutzgesetz.

Neue, große Bäume werden gepflanzt

Es war ursprünglich nicht geplant, die beiden zum Schmid-Leingartner gehörenden Bäume zu fällen. Es wurde aber bei der Fällung der anderen Bäume auf dem Areal des Maximilianhofes festgestellt, dass diese in sehr schlechten Zustand waren. Ein Professionist kam zum Schluss, dass die Kastanienbäume nicht mehr zu retten waren. Außerdem waren die Hauptäste von einem Baumschwamm befallen. Da diese Äste hauptsächlich auf den neuen, öffentlichen Durchgang und auch auf den öffentlichen Parkplatz hinausragten, war Gefahr in Verzug. Auch seitens des Bauherrn findet man es sehr schade, dass diese Maßnahme getroffen werden musste, weil man das Flair des ursprünglichen Gastgartens mit den Kastanienbäumen erhalten wollte. Es werden natürlich nach Abschluss der Außenarbeiten wieder neue, große Bäume gepflanzt.

Mittelaufwand ist groß

Schmid-Leingartner Eigentümer Claus Schiller versucht ebenfalls, die ursprünglichen Gaststuben mit der schönen Holzvertäfelung, Böden und Holztramen und Fenstern weitgehend zu erhalten und trotzdem das Haus auf einen zeitgemäßen Zustand zu renovieren. Das erfordere viel Mut und hohen Geldmitteleinsatz. Die Innenstadt soll jedenfalls mit dem neuen Gasthaus in der Hinterstadt belebt werden. Die Neueröffnung ist Anfang, beziehungsweise Mitte nächsten Jahres geplant.


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