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WELS. Abgedreht, poetisch, rebellisch und literarisch: So ist die jüngste Inszenierung des Theater­ensembles „knopf.guss“, die am Donnerstag, 7. Februar, um 19.30 Uhr im Kornspeicher Premiere feiert.

Gabriele Kirsten Lutz zeichnet für Konzept und Inszenierung verantwortlich. Foto: Schaller
Gabriele Kirsten Lutz zeichnet für Konzept und Inszenierung verantwortlich. Foto: Schaller

„Grüner als der Kakadu oder der Tag an dem Ernst Toller kam…“ beschreibt unsere Welt, die keiner mehr zu durchschauen scheint, weil Lügen heute als Wahrheiten verkauft werden. Ein Club, eine Stadt, eine Gesellschaft und eine Revolution – das sind die Zutaten von Arthur Schnitzlers „grünem Kakadu“.

Hintergründig und treffsicher beschreibt der Autor eine Gesellschaft, die aufbegehrt, weil die Kluft zwischen arm und reich, Recht und Unrecht, oben und unten zu weit auseinandergedriftet ist. Das Ensemble „knopf.guss“ würzt das Schauspiel von Arthur Schnitzler mit Texten von Ernst Toller, setzt das Stück in unsere Gegenwart, in das Wien des 21. Jahrhunderts und stellt die alte Frage nach Menschen- und Bürgerrechten neu.

Live-Musik im Kornspeicher

Für das Konzept und die Inszenierung zeichnet Gabriele Kirsten Lutz verantwortlich. Für die Live-Musik sorgen Dino Sequi am Klavier, Elisabeth Stöckl an der Violine und Mara Lutz Gesang. 

Premiere: Donnerstag, 7. Februar, 19.30 Uhr 

Weitere Aufführungen:

Freitag, 8. Februar, Samstag, 9. Februar jeweils 19.30 Uhr 

Sonntag, 10. Februar, 16.30 Uhr.

Eintritt an der Abendkasse für Erwachsene 14 Euro, ermäßigt 10 Euro


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