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WELS. Eine überfraktionelle Gruppe war auf Erkundung in München und Graz, wie es dort mit Bücherbus und Leseanima­tion weitergehen soll. Nun wird weiter verhandelt.

Zu Besuch in Graz
Zu Besuch in Graz

Der Welser Kultur- und Bil­dungsausschuss soll bis Herbst, basierend auf den Erkenntnis­sen der Besuche in München und Graz, eine beschlussreife Entscheidungsgrundlage für die Förderung der Lesekompetenz in den Welser Stadtteilen erar­beiten, heißt es im schönsten Po­litsprech. Wie geht es nun wei­ter? „Für Wels interessant sein könnten die Themenboxen für Schulen, die Bücherboten, die hausgebundenen Personen Medi­en nach Hause bringen und auch vorlesen, das Zustellservice mit der Post als Partner und der Zu­stelldienst für Schulen. Bezüglich Bücherbus gibt es vonseiten un­serer Fraktion noch keine klare Meinung“, sagt FP-Gemeinde­rat Gunter Haydinger. Die Grü­nen sprechen sich dafür aus ebenso GR Markus Wiesinger (VP): „Mein Eindruck von den Besuchen in München und Graz ist eindeutig. Der Bücherbus ist eine Bereicherung und für viele Städte eine bildungspolitische Notwendigkeit.“ „Für mich als Bildungs- und Kulturreferent steht fest, das Grazer Bücher­bus- und Bibliothekssystem könnte beispielhaft für die Stadt Wels sein - selbst wenn nur Teile davon umgesetzt werden“, sagt StR Johann Reindl-Schwaigho­fer. In Graz gibt es Bücherboten, die Bücher zu den Menschen, die wenig mobil sind, bringen und ihnen daraus vorlesen. Außerdem muss - so Reindl-Schwaighofer - die Versorgung der Stadtteile und Welser Pflichtschulen mit Medi­en der Stadtbücherei gewährleis­tet sein.


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