Alle Jahre wieder: Laterne mit Friedenslicht wird zerstört
WELS. Im Friedenspark in der Flemingstraße steht das Friedensdenkmal des Kulturvereins der Heimatvertriebenen. Am 24. Dezember stellt der Obmann eine Laterne auf. Seit einigen Jahren wird diese dann mutwillig zerstört.

Rainer Ruprecht, Obmann des Kulturvereins, ist angefressen. Schon wieder ist die Laterne zerstört. Seit einigen Jahren machen sich Übeltäter einen Sport daraus diese aus der Verankerung zu reißen. Dann wird sie mit Knallkörpern bestückt und gesprengt. „. Ob es jedes Mal die gleichen Übeltäter sind, weiß man nicht, einmal wurde eine Gruppe junger Leute, dem Aussehen und der Sprache nach mit Migrationshintergrund dabei ertappt, als sie gerade die Laterne zerstören wollten. Schade! Denn die Beschriftung des Gedenksteins „Friedenspark – gewidmet vom Kulturverein der Heimatvertriebenen allen verfolgten, unterdrückten und vertriebenen Menschen“ betrifft doch auch gerade diese jungen Menschen, die auf Frieden in ihrer Heimat oder der Heimat ihrer Eltern hoffen sollten. Aber dies ist ihnen vielleicht gar nicht bewusst.“, schreibt er an die Tips Redaktion.
Er wünsche sich, dass sich die Menschen an dem Licht erfreuen und nicht die Zerstörungswut daran auslassen. In den Jahren zuvor sind viele Menschen zu dem Denkmal gekommen. Sie haben sich das Friedenslicht geholt, Die Kerze ist dann einfach so ausgegangen. Aufgeben will der Obmann auf jeden Fall nicht. Er wird auch am 24. Dezember 2018 eine Laterne aufstellen.


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