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KRENGLBACH. Die Fahrplanänderung im Nahverkehr brachte für die Gemeinde keine Verbesserung. Im Gegenteil: „Wer von Wels nach Krenglbach will oder umgekehrt, der hat noch weniger Gelegenheiten“, sagt Hermann Rainer von den Grünen.

Die Grünen in Krenglbach fordern eine bessere Bustaktung. Foto: Wodicka
Die Grünen in Krenglbach fordern eine bessere Bustaktung. Foto: Wodicka

Durch die Streichung einer Verbindung am Nachmittag bei der Linie 646 gibt es nun nur noch drei Busse nach der Mittagszeit nach Wels: 13.51 Uhr, 15.51 Uhr und 17.25 Uhr. „Betroffen sind nicht nur Personen, die nach Wels wollen, sondern auch Besucher des Zoos Schmidings, die wieder nachhause wollen. Die können wir nur warnen, denn bei Wartezeiten treten Mangelerscheinungen auf. Denn es fehlt beispielsweise auch ein Nahversorger, um die Wartezeit mit etwas Essbarem zu verkürzen“, heißt es seitens der Grünen.

Es braucht eine noch genauere Zeitkalkulation, wann man wo sein muss, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Gemeinde, aber auch von der Stadt zurückzukommen. Am Sonntag gibt es nur noch zwei Busverbindungen von Wels nach Krenglbach und drei in die umgekehrte Richtung. „Das Elterntaxi wird wohl noch öfters fahren müssen. Ein zusätzlicher Abendkurs, leicht umsetzbar durch den Halt des letzten Busses aus Haag am Hausruck in Krenglbach, wäre unter anderem eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit zur Verbesserung der Anbindung. Dieser Bus kommt um 18.34 Uhr in Wels an, fährt aber in der Gemeinde Krenglbach durch. Eine Überarbeitung des gesamten Verkehrskonzepts für die Linie 646 ist dringend notwendig, nicht erst 2020, auf dieses Datum werden wir vertröstet. Bis dorthin hat bald keiner mehr Interesse einen Bus für die Fahrt nach Wels zu nutzen“, kritisieren die Grünen. Auch am Vormittag wird eine bessere Taktung gefordert. Bis 7.06 Uhr ist alles in Ordnung, dann wird aber auch hier ausgedünnt. Innerhalb der Gemeinde gibt es wenigstens den Ortsbus. Das ist der einzige Trost.


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