Ausgezeichnete Ehe zwischen Tradition und Start-up
THALHEIM/WELS/MÜNCHEN. Seqrid ist ein innovatives Start-up. Der Handschuh-Hersteller Eska verkörpert Tradition und Handwerk. Wenn sich die zwei zusammentun, dann ergibt das den Golden Award auf der ISPO 2019.

“Wir freuen uns jedenfalls riesig, dass wir schon ein paar Monate nach Gründung so einen Erfolg einfahren konnten und sind gespannt, wohin die Reise von hier aus geht“, erklärt Thomas Emrich, der zusammen mit seinem Schulfreund Alexander Berger die Software für ein QR-gestütztes Notfalldatensystem entwickelt hat (siehe Infokasten).
Mit dem Eska-Chef Paul Loos war nach dem ersten Gespräch vor Monaten schon klar, dass es hier Möglichkeiten gibt. Mit dem Einsatz von Seqrid bei einem Skihandschuh haben die Partner die Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt. Das System ist aber nicht nur für den Sport geeignet, sondern bietet auch vielfältige Möglichkeiten im Arbeitsbereich, aber auch für Senioren. „Es kann in jedem Lebensbereich und bei vielen Situationen helfen“, meint Emrich. Gemeinsam wird nun versucht, weitere Vertriebsmöglichkeiten zu finden.
Das System von Seqrid ist einfach: Der Nutzer erstellt einen Account auf der Plattform www.seqrid.com und gibt im persönlichen Profil die notfallrelevanten Daten wie Unverträglichkeiten, Allergien oder Kontaktpersonen ein. Seqrid koppelt diesen „Schutzpass“ mit einem personifizierten QR-Code und macht ihn über verschiedene Produkte (Armband, Aufschieber, Helmaufkleber) abrufbar. Im Fall eines Unfalles, eines gesundheitlichen Problems oder wenn in einer Menschenmenge ein Kind verloren geht, kann ein Helfer mit einem Smartphone oder Tablet den Code scannen und hat so die relevanten Daten sofort greifbar.


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